"Er wird in dieser Transferzeit nicht wechseln"

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Das Angebot aus England war verlockend.

Eine siebenstellige Euro-Summe hätte Philipp Schobesberger dort verdient, doch der Transfer zum FC Brentford ist nun endgültig vom Tisch.

„Er wird in dieser Transferzeit nicht wechseln“, sagt sein Berater Alexander Sperr gegenüber LAOLA1.

Brentford blitzt erneut ab

Wie aus dem Umfeld Rapids zu hören ist, soll es der Klub aus London nach dem 3:2-Erfolg gegen Ajax noch einmal mit einer verbesserten Anfrage probiert haben – und ist damit bei Sportdirektor Andreas Müller erneut abgeblitzt.

„Rapid hat alle Avancen abgelehnt“, bekräftigt Sperr. Der Triumph in Amsterdam hätte die Klubführung in ihrer Transferpolitik nur noch mehr bestätigt. Schließlich bringt der Einzug ins CL-Playoff zusätzliche Einnahmen von 5,4 Millionen Euro und auch die Zusatzbelastung von sechs Europacup-Gruppenspielen ist den Grün-Weißen bereits sicher.

„Sie wollen diesen Kader zusammenhalten“, kann Sperr die Sicht der Hütteldorfer gut nachvollziehen. Auch wenn seinem Klienten damit der Schritt nach England verwehrt bleibt.

„Schobi fühlt sich bei Rapid super wohl“

Der Spielerberater betont, dass nur Brentford und kein anderer Klub für den Oberösterreicher als Transferziel in Frage gekommen wäre.

Dass der Wechsel nicht zustande gekommen ist, sei aber überhaupt kein Grund für Traurigkeit. Ganz im Gegenteil: „Schobi fühlt sich bei Rapid super wohl. Er spielt bei einem Verein, der sehr gute Chancen auf den Meistertitel hat.“

Über das hervorragend dotierte Angebot der „Bees“ würde sich Schobesberger nun keine Gedanken mehr machen. „Er hat einen Top-Charakter. Ich glaube, er ist jetzt auch ein Stück weit froh, dass dieses Thema vom Tisch ist“, so Sperr.

Angebot auf Vertragsverlängerung abgelehnt

Schobesbergers Vertrag bei Rapid läuft noch bis 2017. Da dieser unmittelbar nach seinem Wechsel von Regionalligist Pasching zu den Hütteldorfern unterzeichnet wurde, gehört der 21-Jährige nicht gerade zu den Bestverdienern im Kader.

Nicht nur deswegen hätte Sportdirektor Müller die guten Leistungen des Flügelflitzers gerne mit einem neuen Kontrakt und höherem Gehalt belohnt. „Es hat Gespräche gegeben“, bestätigt Sperr. Im Zuge dessen sei ein mündliches Angebot bereits abgelehnt worden. „Der Ball liegt bei Rapid. Wir halten uns an den aktuellen Vertrag.“

Schobesberger und sein Berater haben Lunte gerochen. Ewig wird Rapid ihn nicht halten können, sollte er an seine Leistungen aus der letzten Saison anknüpfen.

Die nächste Transferzeit kommt bestimmt.

 

Jakob Faber

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