Schmidt: Transfers möglich

Aufmacherbild
 

Intensive Tage für Neo-Salzburg-Trainer Schmidt

Aufmacherbild
 

Roger Schmidt hat intensive Tage hinter sich.

Salzburgs neuem starken Mann auf der Trainerbank bleibt wenig Zeit. Bereits in drei Wochen bestreitet Österreichs Double-Gewinner das Hinspiel der Champions-League-Qualifikation.

Bis dahin muss Schmidt die Meisterkicker auf seine Visionen eingestimmt haben - und möglicherweise auch den einen oder anderen Neuzugang in die Mannschaft integrieren.

"Nicht alltäglich"

"Die letzten Tage haben es für mich in sich gehabt. Innerhalb weniger Tage zwei Mannschaften zu trainieren ist selbst in diesem schnelllebigen Geschäft nicht alltäglich", sagte Schmidt vor dem Testspiel gegen den SV Grödig.

Das erste Spiel unter dem Coach gewannen die Salzburger mit 3:1. Die Tore erzielten Soriano, Dougals und Cristiano.

In Österreich "angekommen"

Der ehemalige Paderborn-Trainer fühlt sich in Österreich bereits angekommen.

"Die Trainingsbedingungen sind hervorragend. Das ist eine Atmosphäre, in der man sich wohl fühlt. Das Wichtigste ist für uns alle jetzt das gegenseitige Kennenlernen und das richtige Gefühl füreinander zu entwickeln."

"Wir haben nichts zu verschenken"

Im Trainingscamp in Leogang wird zweimal am Tag unter den Argusaugen des ebenfalls neu installierten Sportdirektors Ralf Rangnick geschwitzt.

"Für uns heißt es bis zum Start der Champions-League-Quali hart und optimal zu arbeiten. Wir haben überhaupt nichts zu verschenken, jetzt heißt es die Ernte aus den Erfolgen der letzten Saison einzufahren", erklärte Schmidt. Die Mannschaft ist aus seiner Sicht dabei "zu hundert Prozent bei der Sache".

Transfers möglich

Den einen oder anderen Transfer schloss der 45-Jährige trotz der bestehenden hohen Qualität im Kader nicht aus.

"Wir werden uns ein Bild machen und den Markt beobachten. Und dann abwägen, was möglich ist und auch absoluten Sinn macht", sagte Schmidt.

Im Hinblick auf sein künftiges Trainerteam könnten bereits in den kommenden Tagen Entscheidungen fallen. Ob der bisherige Co-Trainer Piet Hamberg dabei bleibt, darf bezweifelt werden. Niko Kovac ist in Salzburg bereits Geschichte.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen