Salzburg wird Transferruhe wohl bis Ende halten

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Es herrscht Transferruhe bei Red Bull Salzburg.

Eine ungewohnte, aber vor allem für die Mannschaft sicherlich nicht unangenehme Konstellation. Nämlich, dass sich die Zugänge bei den Mozartstädtern in Grenzen halten.

Eigentlich gab es im Winter nur einen Neuen, und der Wechsel des 16-jährigen Zymer Bytyqi aus Sandnes stand auch schon länger fest.

Wie es aussieht, wird es auch so bleiben.

Rangnick wird keinen mehr holen

In Belek, wo der Verfolger von Winterkönig Austria Wien seit Dienstag zwei Mal pro Tag 90 intensive Minuten trainiert, steht das aktuelle Team ganz im Mittelpunkt.

Jene 22 Mann, die in die Türkei mitgenommen worden sind, stellen den Kern der Salzburger Frühjahrs-Mannschaft dar.

Die "Bullen" haben dafür ordentlich abgespeckt und sich von Spielern wie etwa Maierhofer (Köln), Douglas (Figueirense), Cristiano (Tochigi SC) verabschiedet, um unter anderem auch mit weniger Mann gezielter die Einheiten abspulen zu können.

Zwei Stürmer sollen noch gehen

Die Stürmer Joaquin Boghossian (zwei Interessenten aus Europa) und Bright Edomwonyi sollen noch vor Transferschluss abgegeben werden.

Dazukommen wird wohl keiner mehr, das lässt auch Ralf Rangnick durchblicken. Mit absoluter Sicherheit würde kein Spieler mehr in dieser Transferzeit kommen, ließ der Sportchef zuletzt via "ServusTV" wissen.

Noch ist das Transferfenster zwar eine Woche offen, doch das würde nur für Notfälle gebraucht werden.

Verletzungsteufel bei Torhütern

Das wäre zum Beispiel die Tormann-Position: Denn auf dieser gibt es aktuell nur einen fitten Spieler, Alexander Walke.

Eddie Gustafsson müht sich nach operativer Entfernung seines 30cm langen Nagels aktuell im Alleingang zurück, der 19-jährige Thomas Dähne fällt nach Jochbeinbruch und Operation vier Wochen aus.

Deswegen sind in Belek auch die Junggoalies Dominik Schierl (18) und der bald 17-jährige Alexander Schlager am Start.

Rangnick ist seit Dienstag in Belek am Start und pendelt bis 1. Februar zwischen seinen Teams von Salzburg und Leipzig, das unweit der Österreicher residiert.

Und wie es aussieht, wird sich sein Stresspegel zumindest hinsichtlich Transfers in Grenzen halten.

 

Aus Belek berichtet Bernhard Kastler

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