Salzburgs Neuanfang mit Leonardo, aber ohne 8-8-8

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Roger Schmidt und Ralf Rangnick wollen Meister Salzburg zu einem auf Offensive und junge Kräfte setzenden Verein reformieren.

Schmidt als neuer Trainer sowie Rangnick als übergeordneter Sportdirekter in Salzburg sowie beim Partnerprojekt RB Leipzig müssen dabei rasch in die Spur finden.

Nahziel ist das Erreichen der Gruppenphase der Champions League.

"Wir müssen alles investieren, um in die Gruppenphase zu kommen. Das ist die große Vision und Sehnsucht der Verantwortlichen", betonte Schmidt bei der Vorstellung in Salzburg am Montag.

Talente sollen sich entwickeln

Gemeinsam mit Rangnick will sich der bisherige Trainer des deutschen Zweitligisten Paderborn in den kommenden zwei Wochen intensiv mit der Mannschaft vertraut machen.

"Wir tun gut daran, uns ab heute mit der Aufgabe richtig auseinanderzusetzen", sagte Rangnick.

Der ehemalige Coach des VfB Stuttgart, der TSG 1899 Hoffenheim und von Schalke 04 will in Salzburg und Leipzig intensiv Talente entwickeln.

Das Amt des Sportdirektors bezeichnete Rangnick als "große Herausforderung".

Leonardo kriegt Chance

Eine erste Entscheidung ist auch bereits gefallen: Leonardo wird den Meister ins Trainingslager nach Leogang begleiten.

Der zuletzt von Interims-Trainer Niko Kovac suspendierte Brasilianer bekommt eine neue Chance.

"Wir machen einen Neuanfang, deshalb ist er dabei", stellt Neo-Trainer Roger Schmidt klar.

Im Trainingslager wird der Brasilianer "wie alle anderen Spieler auch" vom neuen Übungsleiter eingeschätzt und bewertet. Danach wird entschieden, wie der Kader umstrukturiert und fit für die CL-Quali gemacht wird.

Schluss mit 8-8-8

Was definitiv nicht gemacht wird, ist das 8-8-8-System mit acht Österreichern, acht Legionären und acht jungen Spielern im Kader.

So sollte das neue Salzburg-Gesicht unter Ex-Trainer Ricardo Moniz aussehen. Sollte, denn für den neuen Sportdirektor ist das kein Thema mehr.

"Nach diesen Kriterien habe ich noch keinen Kader zusammengestellt. Es kommt auf die Ausgeglichenheit an und darauf, wo es Defizite gibt", so Rangnick.

Zunächst möchte er die Mannschaft im Trainingslager kennenlernen, dann wird geschaut, wo man nachbessern kann und muss. "In zehn Tagen sind wir schlauer!"

 

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