Angelt sich Salzburg Sabitzer dank Ausstiegsklausel?

Aufmacherbild
 

Eigentlich war es das definierte Ziel des SK Rapid, die Mannschaft so gut es geht zusammen zu halten.

Nun könnte den Hütteldorfern jedoch eine Ausstiegsklausel einen Strich durch die Rechnung machen.

Im Fokus: Marcel Sabitzer. Der 20-jährige Shootingstar hat das Interesse mehrerer Teams auf sich gezogen.

Das berichtet der "Kurier" in seiner Sonntagsaugabe.

Wagt Salzburg einen zweiten Versuch?

Einer der Interessenten ist wenig überraschend Red Bull Salzburg.

Schon vor dem Wechsel des Ex-Admiraners nach Wien waren die Bullen drauf und dran, Sabitzer für sich zu gewinnen.

Doch der Sohn von Herfried Sabitzer entschied sich schlussendlich für Rapid und legte dort eine gute Entwicklung hin.

Der Spieler selbst will von den Gerüchten vorerst noch nichts wissen: "Ich habe mit Rapid vereinbart, zu meiner Zukunft besser nichts zu sagen."

Ausstiegsklausel macht Rapid Sorgen

Neben den Salzburgern sollen auch Vereine aus Deutschland auf Sabitzer aufmerksam geworden sein. Etwa Werder Bremen, aber auch der 1. FC Köln, dessen Trainer Peter Stöger das Talent einst schon gerne zur Austria geholt hätte, oder Bayer Leverkusen, wo der zukünftige Coach Roger Schmidt Sabitzers Qualitäten schätzt.

Bei den Hütteldorfern besitzt der Offensivspieler noch einen Vertrag bis 2016 und trotzdem scheint guter Rat teuer.

Denn wenn der Spieler von der im Vertrag verankerten Ausstiegsklausel Gebrauch macht, sind den Grün-Weißen die Hände gebunden.

Dabei kam der aktuell beim Bundesheer befindliche Jungspund im Frühjahr immer besser in Fahrt.

Ablöse von zwei Millionen Euro?

Die festgeschriebene Ablöse soll bei rund zwei Millionen Euro liegen, im Falle eines Wechsels ins Ausland soll der Betrag etwas höher sein.

Da Rapid bei der Verpflichtung Sabitzers auf die Hilfe privater Investoren zurückgreifen musste, würde der Transfererlös nicht vollständig in die Hütteldorfer Kassa fließen.

Sabitzers Aufstieg nimmt seinen Lauf

Keine unwesentliche Rolle bei einem möglichen Geschäft mit RBS könnte Christopher Dibon spielen.

Dessen Zukunft ist noch immer nicht geklärt. Rapid will ihn, Dibon will zu Rapid. Doch Salzburg muss grünes Licht geben.

Und nun soll auch Sabitzers Zukunft in der Luft hängen. Doch noch ist es nicht soweit.

Der gebürtige Steirer brachte es in dieser Saison bei Rapid in 29 Bundesliga-Einsätzen auf sieben Tore und vier Assists. Zudem stand er zehn Mal in der Europa-League-Quali und -Gruppenphase auf dem Feld.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen