Ried schließt Kaderplanung mit Sandro und Höbarth ab

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Die SV Ried hat ihre Lücke im linken Mittelfeld geschlossen und gleichzeitig auch den noch vakanten Job des zweiten Torhüters vergeben.

Mit den Verpflichtungen von Sandro da Silva und Lorenz Höbarth ist die Kaderplanung der Innviertler abgeschlossen.

Der Brasilianer Sandro ist in der Bundesliga ein alter Bekannter. Von 2008 bis 2010 absolvierte er 50 Bundesliga-Spiele, in denen ihm acht Treffer gelangen, für Austria Kärnten.

Sandro ersetzt Meilinger

In Ried unterschreibt der 27-Jährige, der zuletzt in Tschechien bei Ceske Budejovice engagiert war, für ein Jahr plus Option auf eine weitere Saison.

"Ich habe in meiner Bundesliga-Zeit in Kärnten schon öfters gegen Ried gespielt. Sie haben eine gute Mannschaft. Ich will dem Team helfen, dass wir eine gute Saison spielen und uns für die Europa League qualifizieren", erklärt Sandro, dem die schwere Aufgabe zukommt, die Rückkehr von Marco Meilinger zu Red Bull Salzburg vergessen zu machen.

"Er passt perfekt für die Position im linken Mittelfeld"

Rieds Manager Stefan Reiter traut dem Legionär diese Aufgabe zu: "Mit seiner Spielintelligenz, Technik und Dynamik passt er perfekt für die Position im linken Mittelfeld, die bei uns noch offen war. Er hat noch ein bisschen Trainingsrückstand, aber in zwei, drei Wochen sollte er seine Leistung voll abrufen können."

Mit diesem Transfer hat Reiter die wichtigste noch offene Personalfrage zu seiner Zufriedenheit beantwortet. Dies gilt auch für jene nach dem zweiten Goalie, auch wenn diesbezüglich noch Papierkram zu erledigen sei:

"Als weiterer Tormann kommt Lorenz Höbarth. Wir sind mit St. Florian einig, der Vertrag sollte nur mehr Formsache sein."

Höbarth stand bis Sommer 2011 im Aufgebot des LASK, ehe er in St. Florian anheuerte. Ein Bundesliga-Einsatz war dem 21-Jährigen in Linz jedoch nicht vergönnt.

Lucic für Höbarth als Kooperationsspieler nach St. Florian

Im Gegenzug wird der 18-jährige Keeper Ivan Lucic, bislang die Nummer drei in der Rieder Torhüter-Hackordnung, Kooperationsspieler.

"Den Großteil des Trainings wird er in Ried absolvieren, er wird aber bei St. Florian spielen. Wenn bei uns Bedarf ist, kann er aber jederzeit bei uns zum Einsatz kommen. Das ist ein System, das damals auch schon bei Samuel Radlinger sehr gut funktioniert hat", erklärt Reiter.

Die Transferzeit ist für die Spielvereinigung damit bereits Anfang Juli zu Ende, wie der Manager klarstellt:

"Unser Kader für diese Saison steht damit. Wir planen nichts mehr, alle Gespräche sind eingestellt."

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