Hütter nicht mehr Salzburg-Trainer

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Paukenschlag bei Red Bull Salzburg!

Wie Montagabend bekanntgegeben wird, gehen die „Bullen“ und ihr Trainer Adi Hütter nach nur einem Jahr getrennte Wege – und das nach dem Double-Gewinn!

Hintergrund für den Split ein Jahr vor Vertragsende sind Auffassungsunterschiede hinsichtlich der Zukunft.

Einvernehmliche Trennung

In den vergangenen Tagen gab es zwischen dem 45-jährigen Chefcoach und den Nachfolgern von Ralf Rangnick als sportliche Chefitäten, Jochen Sauer und Christoph Freund, intensive Meetings bezüglich der Zukunft.

"Nach eingehenden und intensiven Gesprächen, die wir sehr respektvoll sowie ganz offen und ehrlich geführt haben, sind wir gemeinsam und einvernehmlich zur Entscheidung gelangt, anhand der unterschiedlichen zukünftigen Zielsetzungen ab sofort getrennte Wege zu gehen", erklärt Sauer in einer Aussendung.

Hütter selbst meint: "Nach mehreren offenen, guten und intensiven Gesprächen, sind wir gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, getrennte Wege zu gehen. Nach einem sehr erfolgreichen Jahr, kann ich mich mit einem guten Gefühl von Red Bull Salzburg verabschieden."

Die Überraschung hält sich bei Insidern in Grenzen. Denn immer wieder gab es Gerüchte, wonach es alles andere als fix sei, dass Hütter auch die kommende Saison auf der Trainer-Bank sitzt. Double-Gewinn hin oder her. 

Kaderpolitik schuld?

In einem LAOLA1-Interview antwortete der erste österreichische Meister-Trainer bei Red Bull auf die Frage "Gibt es einen Grund, warum Sie nächste Saison nicht Salzburg-Trainer sein sollten?" vor wenigen Wochen folgenderweise: "Für mich gibt es zum jetzigen Zeitpunkt keinen Grund. Ich habe Vertrag bis 2016."

Nun hat es offenbar einen Grund gegeben.

"Der Kader wird sich in diesem Sommer wieder verändern. Es werden immer neue Spieler eingebaut und entwickelt. Dauerhaft Aufbau- und Ausbildungsarbeit zu leisten erfordert ein hohes Maß an Identifikation mit dieser Aufgabe, die obendrein bei uns auch mit einer sehr großen Erwartungshaltung gepaart ist. Gegenseitiges, uneingeschränktes Verständnis und Commitment in Bezug auf die gemeinsamen Ziele sind dabei eine unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit", deutet Freund an, dass sich wohl in diesem Punkt die Geister schieden.

Oscar Garcia ein Thema?

Man befinde sich "ab sofort intensiv auf Trainersuche, die bis zum Trainingsstart am 27. Juni beendet sein soll", so der Klub.

Bereits am Freitag wurde in spanischen Medien davon berichtet, dass der ehemalige Barcelona-Stürmer Oscar Garcia ein Trainerangebot aus Salzburg vorliegen haben soll.

Sauer gibt zu, den 42-jährigen Katalanen, der zuletzt bei Maccabi Tel Aviv in Israel sowie Brighton & Hove Albion und FC Watford in England engagiert war, zu kennen.

Er soll zu jenen Leuten gezählt haben, die sich Red Bull im Zuge der Trainersuche für Leipzig genauer angesehen hat.

 

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