Quo vadis, SK Rapid Wien?

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Wichtig wäre ein voller Erfolg nicht nur aus sportlicher Sicht, sondern auch damit die Stimmung bei der für Montag anberaumten Außerordentlichen Hauptversammlung nicht unnötig angeheizt wird.

Rapid-Verantworliche müssen sich Mitgliedern stellen

Denn ruhig wird es dort voraussichtlich nicht zugehen. Zu verfahren ist der Karren, zu viele Fragen sind noch offen.

Diese sollen am Montag geklärt werden. Angefangen bei der Offenlegung der Geschäftsberichte bis hin zur Stadionfrage oder auch der Strukturänderung, für die eine eigene Reformkomission ins Leben gerufen wurde.

Rapids Zukunft soll morgen Abend in die richtigen Bahnen gelenkt werden, zahlreiche stimmberechtigte Mitglieder werden sich diese Möglichkeit nicht entgehen lassen. Schließlich war es die Mitglieder-Plattform "Rapid bin ich", die genügend Unterschriften für diese Außerordentliche Hauptversammlung zusammentrug.

Von deren Seite wurde bereits ein Fragenkatalog erstellt, der auf die detailgetreue Abhandlung der Finanzen bis hin zum Antrag der Absetzung von General-Manager Werner Kuhn abzielt.

Vorbereitung auf AOHV statt Reise nach Thun

Den Verantwortlichen steht ein heißer Abend in der Wiener Stadthalle bevor. Das erklärte auch das Fehlen von Präsident Rudolf Edlinger und Kuhn bei der Reise nach Thun.

Die beiden ins Visier der Kritiker geratenen Rapid-Granden bevorzugten es, daheim zu bleiben und sich intensiv auf die Konfrontation mit den Mitgliedern vorzubereiten.

Was diese vor dem Plenum bekanntgeben werden, bleibt abzuwarten. Fakt ist jedoch, dass sich alle Beteiligten auf einen langen Abend einstellen können.

Denn keiner der Gäste wird sich so schnell vertrösten lassen. Ein Erfolg gegen Ried würde der Atmosphäre vor diesem richtungsweisenden Event sicherlich gut tun.


Alexander Karper

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