Zeit der Ausreden ist vorbei

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Trotz Niederlage: Rapid ist startklar für die neue Saison

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Die Generalprobe ist am Freitagabend zwar mit 1:2 (1:0) gegen Frankreichs Meister Paris Saint-Germain verloren gegangen.

Ttrotzdem startet Rapid voller Zuversicht in die neue Fußball-Saison.

"Die Mannschaft ist bereit", betonte Trainer Zoran Barisic, dessen Team am Sonntagnachmittag in der Cup-Auftaktrunde beim Regionalliga-Mitte-Meister LASK gastiert.

PSG-Spiel keine "Ausrede"

Dass dieses erste Pflichtspiel nicht einmal 45 Stunden nach dem Testmatch gegen den Champions-League-Viertelfinalisten auf dem Programm steht, darf dabei nicht zum Stolperstein für Grün-Weiß werden.

"Dieser Umstand kann keine Ausrede sein", erklärte Innenverteidiger Mario Sonnleitner. "Wir trainieren zweimal pro Tag, da haltet man das aus."

Außerdem kamen mit Ausnahme von Stürmer Terrence Boyd und Innenverteidiger Harald Pichler, die beide durchspielten, die anderen 18 Akteure nur jeweils 45 Minuten zum Einsatz.

Hofmann wieder angeschlagen

Vom aktuellen Kader fehlte gegen PSG lediglich Kapitän Steffen Hofmann, weil er sich unter der Woche im Training das Kreuz verrissen hatte.

"Wir wollten nichts riskieren und haben ihn geschont", sagte Barisic, der hofft, dass der 32-jährige Spielmacher in Linz auflaufen kann.

Gleichzeitig stellte der Coach aber auch klar: "Wenn Steffen am Sonntag nicht hundertprozentig fit ist, dann wird er nicht spielen."

Doch ob mit oder ohne Hofmann, die erste Cup-Hürde muss genommen werden, lautete der einhellige Tenor beim heimischen Rekord-Champion.

"Früchte beginnen zu reifen"

"Wir wissen, wie gefährlich der Gegner ist, aber wir sind startklar und motiviert. Wir müssen den Aufstieg schaffen", forderte Sonnleitner, dass Rapid nach dem Viertelfinal-Out in der abgelaufenen Saison gegen den Drittligisten und späteren Sensations-Cupsieger Pasching nun wieder zu alter Stärke zurückfinden müsse, denn "die letzten zwei Jahre waren schwere Jahre. Das war nicht die Rapid-Mannschaft, die man kennt."

Angesichts des finanziellen Engpasses, der den Hütteldorfern zu schaffen macht, ist diese Trendwende ein äußerst schwieriges Unterfangen.

"Ich bin überzeugt, dass wir eine gute Mannschaft haben, die Früchte unserer Arbeit beginnen jetzt zu reifen", widersprach der im November scheidende Club-Präsident Rudolf Edlinger Zweiflern nach dem PSG-Match.

Transfers sind nicht alles

Es gehe nämlich nicht darum, mit irgendwelchen großen Transfers in die Schlagzeilen zu kommen.

"Es geht darum, eine gute Mannschaft aufs Feld zu schicken, die erfrischenden Fußball spielt", betonte der ehemalige Finanzminister.

Barisic ist zuversichtlich, diese Vorgabe erfüllen zu können.

Viele positive Dinge

"Es wird vielleicht noch dauern, bis wir 100 Prozent Kapazität erreichen werden. Deswegen müssen wir tagtäglich daran arbeiten und uns verbessern. Aber es waren gegen Paris Saint-Germain viele Dinge da, die schon positiv waren."

Gleichzeitig gab der 43-Jährige jedoch zu Protokoll, dass er in Sachen Leistung von seinen Spielern nur "schwer zu befriedigen" sei.

"Ich verlange immer das Maximum, weil ich weiß, was in jedem steckt." Denn nur wenn dieses volle Potenzial des Kaders konstant ausgeschöpft wird, sind für Rapid auch wieder maximale Erfolge möglich.

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