"Wir müssen uns wehren"

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Eine Niederlage, die aus Rapid-Sicht verkraftbar ist. Bedeutender ist da schon das bevorstehende Heimspiel im Europa-League-Playoff gegen Dila Gori.

Petsos gibt sich selbstbewusst und glaubt nicht, dass der kleine Dämpfer Auswirkungen auf das große Ziel Gruppenphase haben könnte. Entscheidend sei es, mit einem Plan an die Sache heranzugehen.

„Wir müssen den Schalter umlegen. Ich denke, es wird wieder so ein Spiel, wo viel gemauert wird, der Gegner tief steht und versucht auf Konter zu spielen. Da müssen wir im Training schauen, wie wir diesen Riegel brechen können.“

„Jungs rennen eh schon mit Rucksack herum“

Der georgische Vizemeister stellt eine schwere aber nicht unüberwindbare Hürde da. Trainer Barisic gerät jedoch aus der Fassung, wenn die Aufgabe für den Verein nach außen hin nur als finanziell enorm wichtig dargestellt wird.

„Die Jungs rennen eh schon mit einem Rucksack herum, damit packt man noch was rein. Für mich ist es vor allem sportlich wichtig“, wurde Barisic bei diesem Thema ungewohnt laut.

Schließlich sah er es nicht als zielführend, dem jungen Kader die Bürde der großen Finanzspritze aufzubrummen. Auch über mögliche Neuverpflichtungen macht sich der Coach keine großen Gedanken.

„Ich wünsche mir, dass die verletzten Spieler schnell zurückkommen, dann kann ich sie als Neuzugänge bezeichnen. Ich hoffe, dass sie dann so konkurrenzfähig sind, um das Niveau zu steigern. Das ist mein Wunsch für die Zukunft.“

Im Hinblick auf das Hinspiel gegen Dila Gori fand Petsos die passenden Worte: „Ich denke schon, dass wir die Niederlage abhaken können, es kann nur besser werden. Uns bringt nichts aus der Ruhe.“


Alexander Karper

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