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Rapids Business-Konzept als wirtschaftliche Basis

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Was vor genau einem Jahr mit der Präsentation des neuen Allianz-Stadions und den ersten Bildern von Rapids Jahrhundert-Projekt begann, wurde nun vorangetrieben.

Das Projekt befindet sich auf der nächsten Stufe. Ein Jahr vor der offiziellen Eröffnung der neuen Heimstätte präsentierte Rapid in der Wiener Marx-Halle das VIP- und Business-Konzept für die zukünftigen Räumlichkeiten.

Vor rund 1.000 Teilnehmern aus rund 300 Unternehmen wurde vorgestellt, wie man ab 2016 Fußball, Business und meisterliche Erfolge verbinden will.

Sport und Business verbinden

Der neue exklusive Hospitality-Bereich bietet künftig rund 2.500 Menschen Platz, davon 2.000 "normale" Plätze sowie etwa 500 aus Business-Logen.

Die Nachfrage war bereits im Vorfeld des Events enorm. Für die 41 vorhandenen Logen lagen bereits 60 Anfragen vor.

Die Gesamtkapazität des im Sommer 2016 bezugsfertigen Stadions liegt bei 24.288 Sitzplätzen. Diese können bei nationalen Spielen auf bis zu 28.345 Plätze erweitert werden.

Um Firmen, Partner und Freunde bestmöglich versorgen zu können, nützte man das breite Spektrum der Sportwelt, um Ideen zu sammeln und Angebot und Nachfrage abzuwiegen.

Von Super-Bowl bis Olympia

Wie Präsident Michael Krammer betont, sammelte das Projektteam Ideen bei internationalen Events wie Olympischen Spielen, Ski-Weltmeisterschaften bis hin zum Super Bowl, dem der Rapid-Boss 2013 in Indianapolis beiwohnte.

"Wir haben versucht, das Beste herauszupicken, was Sport und Business betrifft", meint Krammer.

Im Vordergrund stehe dabei, das Potenzial und das Umfeld Rapids zu nützen, um die wirtschaftliche Grundlage für die sportlichen Erfolge zu legen.

Geschäftsführer Christoph Peschek ist davon überzeugt, den Umsatz aufgrund des Stadions auf 30 Millionen Euro steigern zu können.

"Das Potenzial ist da"

Dieser verweist auch auf Wiens Wachstum auf 2 Millionen Einwohner und 4,36 Millionen Fußballinteressierte im ganzen Land.

"Das Potenzial ist da", meint Peschek. Projektleiter Harry Gartler und sein Team orientierten sich bei der Entwicklung des Business-Konzepts auch bei anderen Vereinen.

Ob Bayern München, St. Pauli, HSV, FC Basel, St. Gallen oder Luzern - überall konnten Ideen gesammelt werden, um das zu Rapid passende Konzept zu kreieren.

Auf vier Ebenen reicht das Angebot für Unternehmen und Partner von Eventlogen über eine Rekordmeister-Bar, eine Dachterrasse bis hin zum Kid's Corner, wo die Kleinsten abgegeben werden können, während die Eltern connecten bzw. Geschäfte anleiern.

Für Bars und eine Bühne ist im Hospitality-Bereich ebenso gesorgt, wie für zwei Eventlogen, die abseits der Spiele für Veranstaltungen oder Familienfeiern reserviert werden können.

Schmankerl wie an der Stamford Bridge

Kulinarisch verwöhnt werden die Gäste ab Sommer 2016 im Allianz-Stadion von einem neuen Catering: "Food Affairs."

In einem Auswahlverfahren zwischen über 20 Teilnehmern ging der Anbieter als Sieger hervor. Die Visitenkarte kann sich durchaus sehen lassen.

So sorgt "Food Affairs" nicht nur an der Stamford Bridge beim FC Chelsea für das leibliche Wohl, sondern u.a. auch bei Werder Bremen, Hoffenheim, Cardiff, Nantes sowie dem Tennis-Turnier von Wimbledon und in den O2-Arenen in Hamburg und Berlin.

Bekanntester Mitarbeiter ist Star-Koch Wolfgang Puck, der sich für die Verköstigung bei den Oscars und Grammys verantwortlich zeigt.

Unterschiedliche Packages für alle Wünsche

Mit der erst kürzlich visualisierten Bestuhlung im Stadion sowie dem neuen Business-Konzept bekommt auch das Innenleben der Arena langsam ein Gesicht.

Die günstigsten VIP-Abos für die 18 Liga-Heimspiele der Saison 2016/17 belaufen sich exklusive Umsatzsteuer auf 2.250 Euro.

Inhaber von VIP- oder Business-Paketen haben auch bei Cup- und Europacupheimspielen ein Vorkaufsrecht.

Zusätzlich stehen zwei Event-Logen für Einzelveranstaltungen und 40 Business-Logen für jeweils bis zu zwölf Personen zur Verfügung. Letztere sind ab 65.900 Euro pro Saison (exkl. USt.) zu haben.


Alexander Karper

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