Rapid schnappt Sturm Beric weg

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Rapid sichert sich die Dienste von Sturms Robert Beric

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Plötzlich ging alles ganz schnell!

Noch vor wenigen Stunden wollte keine der beiden Seiten den Transfer bestätigen, nun ist der Wechsel von Robert Beric zu Rapid besiegelt.

Der 23-jährige Slowene kehrt Sturm Graz nach nur einem Jahr den Rücken und unterschreibt bei den Hütteldorfern einen Vierjahresvertrag bis zum Ende der Saison 2017/18.

An seiner neuen Wirkungsstätte soll der Stürmer den Abgang von Terrence Boyd wettmachen, der erst vor wenigen Tagen bei RB Leipzig anheuerte.

Beric-Deal überrascht

Der Beric-Deal überrascht, schließlich sicherten sich die Grazer erst vor einem Jahr unter freundlicher Mitwirkung von Frank Stronach die Dienste am vielversprechenden Angreifer.

Rund eine Million Euro soll damals für den Maribor-Angreifer über den Tisch gegangen sein. Der Mäzen überließ nun die Transferrechte Sturm.

Beric hatte nach seinem Wechsel an die Mur keinen leichten Stand, obwohl er mit zehn Liga-Toren und elf Assists durchaus zu überzeugen wusste, wie Generalmanager Gerhard Goldbrich weiß:

"Der Abgang ist für uns sportlich und menschlich ein Verlust. Wir wünschen Robert für seine neue Herausforderung alles Gute, aber hoffen, dass seine Torausbeute gegen den SK Sturm schlechter ausfällt, als jene in Spielen gegen die Grünen. Aus wirtschaftlicher Sicht ist dieser Transfer für unseren Verein als überaus positiv zu bewerten."

Über die von Rapid an Sturm überwiesene Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart, sie soll sich jedoch im sechsstelligen Rahmen bewegen.

Rapids Anforderungsprofil entsprechend

Rapid macht damit schnell Nägel mit Köpfen und schließt jene Lücke, die sich durch den Verkauf von Boyd geöffnet hatte.

"Robert Beric ist ein hervorragender Stürmer, den wir schon länger im Visier haben und dessen Engagement nach dem Abgang von Terrence Boyd oberste Priorität für uns hatte. Ich bin überzeugt, dass wir mit ihm eine echte Verstärkung an Land gezogen haben und freue mich, dass die Verhandlungen mit Sturm Graz und dem Management von Beric sehr professionell über die Bühne gegangen sind", ist Sportdirektor Andreas Müller zufrieden.

Beric passt ins Anforderungsprofil der Hütteldorfer, die in Zukunft auf einen lauffreudigen, technisch versierten Stoßstürmer mit der Nummer neun setzen können.

Trainer Zoran Barisic hält große Stücke auf den Neuzugang: "Mit Robert Beric kommt ein absoluter Wunschspieler in unseren Kader! Wir sind sicher, dass er sowohl charakterlich als auch sportlich perfekt in unser Team passt und wissen, dass auch er unbedingt zu uns kommen wollte. Das gesamte Trainerteam inklusive mir freut sich auf die Zusammenarbeit mit ihm und nachdem ich im Vorfeld des Transfers auch persönlich mit ihm gesprochen habe, bin ich der festen Überzeugung, dass wir mit ihm einen wichtigen Mosaikstein zur Erreichung unserer Ziele gewinnen konnten."

Kaderplanung noch nicht abgeschlossen

Dafür opfert man weiterhin gerne einen Legionärsplatz.

Der Slowene ist nach Stefan Schwab (Admira), Srdjan Grahovac (Banja Luka), Andreas Kuen (Wacker Innsbruck), Philipp Schobesberger (FC Pasching) und Stefan Stangl (Wiener Neustadt) bereits der sechste Neuzugang bei den Hütteldorfern.

Rapids Kaderplanung ist damit aber noch nicht abgeschlossen.

Sowohl defensiv als auch offensiv besteht auf den Außenpositionen noch Handlungsbedarf.

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