Kommt unmoralisches Angebot?

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"Angebot müsste unmoralisch, unverschämt sein"

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Geht er oder bleibt er?

Während der SK Rapid Wien mit Stephan Auer, Stefan Nutz, Philipp Huspek und Tomi vier Neuzugänge begrüßt und die Kaderplanung für abgeschlossen erklärt, dreht sich alles um die Zukunft eines Mannes: Robert Beric.

Der Slowene überzeugte letzte Saison mit 27 Toren in 33 Bundesliga-Spielen und soll Gerüchten zufolge vor einem Transfer stehen.

Berater sorgt für Wirbel

"Er fühlt sich wohl bei uns, da wird viel von außen gesteuert, hineingetragen", so Rapid-Sportdirektor Andreas Müller in der "Krone".

Gemeint ist damit wohl Agent Amir Ruznic, der den Stürmer vor einiger Zeit via SMS bei Hertha BSC Berlin angeboten haben soll. Aktuell weilt der Manager des 24-Jährigen in England, um seinen Klienten in der Premier League unterzubringen.

"Das Wichtigste ist, dass wir als Klub gut gerüstet sind und im Fall der Fälle reagieren können, wenn uns der eine oder andere Spieler verlässt", will sich Trainer Zoran Barisic bei LAOLA1 nicht festlegen, wie es um die Zukunft seines Schützlings steht.

"Kann allerhand passieren"

Der Coach gibt sich zurückhaltend: "Mir ist nichts bekannt. Das Transferfenster ist bis Ende August geöffnet, da kann allerhand passieren."

Der große Kader spielt eine wichtige Rolle und gibt dem Verein Sicherheit: "Wir sind gerüstet und gut aufgestellt, falls es Spieler gibt, die unzufrieden sind und den Verein verlassen wollen. Wir können das im Fall der Fälle schnell abfangen."

Lust auf einen Abgang seines Parade-Angreifers hat Barisic freilich nicht. "Vorläufig ist mir diesbezüglich nichts bekannt. Deshalb gehe ich davon aus, dass er nach seinem Urlaub bei uns im Training steht."

Schmerzgrenze bei fünf Millionen Euro

"Es gibt nach wie vor kein konkretes Angebot. Man soll nie nie sagen. Aber ich glaube nicht, dass sich das ändert. Das Angebot müsste unmoralisch, unverschämt sein. Man müsste uns mit Geld erschlagen", verrät Müller, dass es jene Schmerzgrenze gibt.

Offiziell will bei den Grün-Weißen zwar niemand verraten, wie hoch diese ist. Insider-Informationen zufolge beträgt diese aber etwa fünf Millionen Euro.

Unter diesem Betrag denkt der Vize-Meister nicht an einen Verkauf. Bei einer Ablösesumme von sechs oder gar sieben Millionen Euro scheint es jedoch wahrscheinlich, dass Beric den Verein verlassen kann.

Wenn er will...

 

Matthias Nemetz

"Ich hoffe, dass er bleibt"

Ein Verbleib beim Rekordmeister mache aber nur Sinn, wenn Beric es will. "Mir ist wichtig, dass Robert sich mit seiner Aufgabe identifiziert. Er ist Rapid-Spieler und hat für diesen Verein alles zu geben."

"Wichtig ist, dass es nicht notwendig ist, einen Spieler verkaufen zu müssen. Der Verein hat alle Karten in der Hand. Dann werden wir sehen, ob es Angebote gibt", gibt der 45-Jährige zu bedenken, dass sich die Hütteldorfer diesen Sommer nicht in jener wirtschaftlichen Lage befinden, in der durch Spieler-Verkäufe Geld in die Kassa gespült werden muss.

"Ich hoffe, dass Robert Beric bei uns bleibt. Man weiß aber nicht, ob es irgendwann von irgendwem Angebote gibt, bei denen du nicht nein sagen kannst", deutet er aber gleichzeitig an, dass es eine Schmerzgrenze gibt.

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