„Ich denke, wenn ich gespielt habe, habe ich eh immer gezeigt, warum mich die Austria geholt hat und dass auf mich Verlass ist“, betont der Verteidiger selbstbewusst.

„Werde keine Unruhe machen“

Sich offensiv in die Startelf zu reklamieren sei jedoch nicht seine Sache: „Ich werde keine Unruhe machen und irgendetwas fordern. So wie der Trainer entscheidet, so ist es.“

Dies klingt genügsamer, als es vermutlich gemeint ist. Denn auf Geduld setzen und auf natürliche Abgänge zu bauen (Rogulj ist im Sommer ablösefrei zu haben, Ortlechner nähert sich mit 34 Jahren dem Karriereende), ist nicht seine Devise:

„Wir haben sehr gute Innenverteidiger. Es ist jedoch nicht mein Anspruch, dass ich mich durchsetze, weil andere Leute den Verein verlassen, sondern es ist mein Anspruch, dass ich mich durchsetze, weil ich besser bin als andere.“

So gesehen ärgerlich, dass Ramsebner in Graz nicht als Siegtorschütze im Rampenlicht stand – noch dazu aufgrund des mehr als umstrittenen Elfmeters für Sturm: „Wir haben sehr viel in die Partie investiert. Kurz vor Schluss mit einem Elfmeter, der sehr schwer zu geben ist, den Sieg aus der Hand zu geben, ist natürlich sehr bitter.“

Peter Altmann

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