Fix! Damari verlässt die Austria in Richtung Leipzig

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Nun ist der Transfer endlich in trockenen Tüchern!

Omer Damari verlässt die Wiener Austria und heuert beim deutschen Zweitligisten RB Leipzig an.

Nach langem Hin und Her unterschreibt der 25-jährige israelische Stürmer nach nur einem halben Jahr bei den Wienern einen Vertrag für dreieinhalb Jahre bis Sommer 2018.

Während die Austria den besten Torschützen verliert, freut sich Leipzig über einen weiteren offensiven Hochkaräter.

Abschied nach nur einem halben Jahr

Bei den Violetten hielt es den 13-fachen israelischen Teamspieler lediglich ein halbes Jahr, obwohl sein Vertrag bis 2018 gelaufen wäre.

In 15 Pflichtspielen markierte der Strafraumstürmer zehn Tore und fünf Assists.

Gegen die Lockversuche aus Leipzig war man im Süden Wiens schlussendlich aber machtlos. Dem Vernehmen nach sollen sechs Millionen Euro für Damari gezahlt werden, im Falle des Aufstiegs von Leipzig soll eine weitere Million folgen.

"Wir freuen uns, dass wir mit Omer Damari einen dynamischen und sehr torgefährlichen Spieler verpflichten konnten, der unsere Qualität im Offensivbereich noch einmal erhöht", lautet das erste Statement von Sportdirektor Ralf Rangnick auf der Vereins-Homepage.

"Hat durch Abschlussstärke auf sich aufmerksam gemacht"

Beim zuletzt ins Straucheln gekommenen Aufstiegskandidaten soll Damari u.a. den verletzten Ex-Rapidler Terrence Boyd ersetzen.

Schon vor seinem Engagement in Österreich stellte der 1,81 Meter große Angreifer seine Stärken unter Beweis.

"Er hat durch seine Abschlussstärke auf sich aufmerksam gemacht und diese nicht nur in der österreichischen Liga gezeigt, sondern auch bei seinen vorherigen Stationen in Israel sowie in der Nationalmannschaft."

In seiner Heimat erzielte er für Hapoel Tel Aviv in 99 Partien 56 Treffer, in 14 Länderspielen trug er sich neun Mal in die Torschützenliste ein.

Austrias Suche nach Nachfolger läuft

Bei der Austria ist nach der verlorenen Torgarantie hingegen guter Rat teuer. Die Suche nach einem Nachfolger hat begonnen.

Wie berichtet, befindet sich mit Philipp Zulechner vom SC Freiburg ein möglicher Kandidat bereits zu Tests in Wien.

"Es ist nunmehr unsere Aufgabe, Omers Position schnellstmöglich und mit entsprechender Qualität nach zu besetzen, wiewohl wir wissen, dass das keine leichte Aufgabe ist", meint AG-Vorstand Markus Kraetschmer.

Aus wirtschaftlicher Sicht habe man aufgrund des interessanten und attraktiven Angebots von Seiten Leipzigs Damari jedoch ziehen lassen.

Der Transfer bringt der Austria ein stolze Summe ein. Allerdings landet nicht alles auf dem Konto der Favoritner, Teile müssen an den Investor (hier geht's zur Story) abgegeben werden.

Leipzig noch im Aufstiegsrennen

Leipzig kauft somit weiter ein. Dem noch möglichen Aufstieg in die deutsche Bundesliga wird alles untergeordnet.

Aktuell belegt man nach 19 Runden jedoch nur den siebenten Tabellenplatz und weist bereits elf Punkte Rückstand auf Tabellenführer Ingolstadt auf.

Platz zwei ist mit vier Punkten Rückstand jedoch in Reichweite, ebensoviele Punkte fehlen auf den Relegationsplatz.

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