Okotie verlässt Austria und geht zu 1860 München

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Die Würfel sind gefallen!

Rubin Okotie wird nicht zur Wiener Austria zurückkehren. Stattdessen wechselt der 27-Jährige mit sofortiger Wirkung nach Deutschland zu 1860 München in die zweite deutsche Bundesliga und erhält dort einen Zweijahres-Vertrag.

Über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart.

„Ich hatte mit Rubin vergangene Woche ein sehr gutes Gespräch, in dem er mir klipp und klar sagte, dass er es unbedingt noch einmal im Ausland versuchen möchte", erklärt AG-Vorstand Thomas Parits.

Elf Tore in 15 Spielen

Der Angreifer, der in Favoriten noch einen Vertrag bis Sommer 2015 gehabt hätte, übersiedelte bereits im Jänner 2014 nach einem Disput mit dem damaligen FAK-Coach Nenad Bjelica nach Dänemark zu SönderjyskE.

Dort erzielte er unter Trainer Lars Söndergaard in 15 Spielen beachtliche elf Tore und machte auf sich aufmerksam.

Bei der Austria hätte man Okotie nach dem Abgang von Torjäger Philipp Hosiner gerne wieder aufgenommen, der Stürmer hatte aber andere Pläne.

"Es war seine Entscheidung"

"Es war seine Entscheidung, nicht mehr zur Austria zurückkehren zu wollen. Er konnte sich in Dänemark sehr gut präsentieren, will seine Chance jetzt in München nützen", berichtet Parits.

Okotie spielte nach seiner ersten Ära bei der Austria (von 2001 – 2010 - erst alle Nachwuchsabteilungen der Austria durchlaufen, danach Amateure sowie Kampfmannschaft) bereits in Deutschland beim 1. FC Nürnberg, ehe er von dort zu St. Truiden und dann zu Sturm Graz wechselte. Im Sommer 2013 kehrte er von dort zur Austria zurück.

"Er weiß, wo das Tor steht"

"Rubin weiß, wo das Tor steht. Er ist ein technisch und taktisch gut ausgebildeter Spieler, sehr ballsicher und robust. Damit passt er bestens in unser Anforderungsprofil für die Offensive", sagt 1860-Sport-Geschäftsführer Gerhard Poschner. Trainer des Vereins ist übrigens Salzburgs vorletzter Meistermacher Ricardo Moniz.

Okotie selbst erklärt: "Sechzig ist nicht irgendein Klub in der Zweiten Liga, sondern absolut ein Traditionsverein. Deshalb wollte ich unbedingt hierher wechseln und will mit dem Team möglichst erfolgreich sein."

Violette Stürmersuche

Somit stehen im aktuellen Kader der Veilchen derzeit mit Ola Kamara, Roman Kienast und Martin Harrer gerade einmal drei Stürmer.

Nachdem man bei Philipp Zulechner abblitzte (Keine Freigabe von Freiburg), wird gerade der 21-jährige Niederländer Gino van Kessel im Traininlager in Velden getestet.

"Wir werden ihn uns bis zum Wochenende noch genau ansehen und dann eine Entscheidung treffen", erklärt Parits.

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