Sturm Okoties neuer und alter Arbeitgeber?

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Wie geht es eigentlich mit Rubin Okotie weiter?

Im deutschen Fachmagazin „Kicker“ war zu Wochenbeginn quasi von einem Ultimatum an den 25-Jährigen zu lesen:

Sollte er bis zum Trainingsauftakt am Sonntag keinen neuen Verein haben, müsse er mit der U23 trainieren.

Klärendes Gespräch mit Nürnberg

Der deutsche Bundesligist hat bereits vor einigen Wochen verlautbart, keinen Wert mehr auf die Dienste des im Frühjahr an den SK Sturm ausgeliehenen Stürmers zu legen. Deswegen strebt Okotie eine Klärung der unbefriedigenden Situation an.

Sein Berater Reinhard Tichy ist am Freitagnachmittag zu einem Gespräch mit Nürnbergs Sportchef Martin Bader verabredet.

Aber wie geht es weiter, falls diese Verhandlungen eine für alle Seiten befriedigende Lösung ergeben?

„Ich warte zuerst dieses Gespräch mit Nürnberg ab, dann kann man über Tendenzen sprechen, vorher nicht“, betont Tichy auf Nachfrage von LAOLA1.

Sturm-Interesse „kein Geheimnis“

Des Rätsels Lösung ist möglicherweise relativ einfach. Mit Sturm könnte laut LAOLA1-Informationen der alte Arbeitgeber auch der neue sein.

Dazu gibt sich Tichy jedoch noch bedeckt. Dass die Steirer Interesse an einer Weiterverpflichtung Okoties haben, sei „kein Geheimnis, aber er ist Spieler von Nürnberg. Jetzt müssen wir die Situation dort klären. Dass Sturm eine Option ist, ist jedoch keine Frage.“

Okotie hat in Graz in 13 Spielen zwar nur zwei Treffer erzielt, kam mit Fortdauer des Frühjahrs aber immer besser auf Touren.

Nach zweieinhalb von Verletzungen überschatteten Saisonen mit höchst unregelmäßiger Spielpraxis war allen Beteiligten bewusst, dass der Angreifer kaum von Anfang an den gewünschten Rhythmus finden wird können.

Okotie: „Sturm eine Option“

Okotie selbst möchte sich vor der Klärung der Fronten mit Nürnberg nicht zu seiner Zukunft äußern, bestätigt gegenüber LAOLA1 jedoch, dass ein Verbleib in Graz für ihn auf jeden Fall denkbar sei:

„Ich habe mich in den paar Monaten dort sehr wohl gefühlt, es war eine schöne Zeit. Jetzt müssen wir schauen, wie das mit Nürnberg zu lösen ist, dann ist Sturm sicher auch eine Option.“

Bei den Grazern schweigt man zu dieser Transfer-Causa. Die Verpflichtung eines Stoßstürmers gilt jedoch als Priorität in den anstehenden Transferaktivitäten.

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