„…dann mache ich mir keine Sorgen“

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„Das war gegenüber dem Salzburg-Spiel eine ganz andere Vorstellung“, beurteilt Neustadt-Coach Heimo Pfeifenberg den Auftritt seiner Mannschaft in Wien-Favoriten gegen die  Austria.

Etwas Zählbares gab es gegen den designierten Meister jedoch auch nicht zu holen.

Nach dem 0:6 in der Vorwoche gegen die Mozartstädter setzte es diesmal allerdings „nur“ eine 1:3-Niederlage.

Leistung macht Mut

Ließ die Art und Weise der Schlappe gegen die Bullen noch böses vermuten, gibt jene gegen die Veilchen Mut für den beinharten Überlebenskampf im Tabellenkeller.

„Die Mannschaft ist intakt, fightet bis zum Schluss und zeigt teilweise ansehnlichen Fußball. Das stimmt mich zuversichtlich. Es war sehr wichtig, dass wir uns schnell von der Schlappe gegen Red Bull erholt haben“, bekräftigt Pfeifenberger.

Zwei Runde vor Schluss liegen die Niederösterreicher punktegleich mit Schlusslicht Wacker am neunten Tabellenplatz.

Spiel des Jahres gegen WAC

Zwei Zähler fehlen auf die Admira, bereits fünf auf Mattersburg. Jedem ist daher bewusst, dass die kommende Begegnung gegen den WAC Endspiel-Charakter besitzt.

„Am Mittwoch haben wir das Heimspiel gegen den WAC. Das ist die wichtigste Partie des Jahres. Wenn wir so seine Leistung wie in der zweiten Hälfte gegen die Austria bieten, mache ich mir keine Sorgen“, prophezeit Christian Ramsebner.

Obwohl der Auftritt in der Generali-Arena ansprechend war, muss gegen die Kärntner mehr kommen.

„Wir haben in der ersten Hälfte zu viel Respekt gezeigt, das nutzt eine clevere Mannschaft wie die Austria eiskalt aus. Wir waren teilweise zu zögerlich, zu verhalten. Das müssen wir abstellen. Außerdem hat mir noch das offensive Hinausverteidigen gefehlt“, erklärt der Neustadt-Coach.

Ramsebner lässt Zukunft offen

Für Ramsebner und Daniel Wolf, der gegen die Violetten sein Startelf-Comeback im Frühjahr gab, wird das Duell gegen die Bjelica-Elf das letzte Heimspiel im Dress der Neustädter sein.

„Es steht im Vordergrund, dass sich die Mannschaft rettet“, gesteht Letzterer, der so wie auch sein Teamkollege noch nicht über seine Zukunft sprechen will.

„Ich weiß noch nicht, wie es bei mir weitegeht. Ich möchte die restlichen zwei Spiele so professionell wie möglich über die Bühne bringen und den Klassenerhalt schaffen – dann schauen wir weiter“, so Wolf.

Ramsebner dürfte hingegen schon wissen, wohin die Reise geht, gibt darüber aber keine Auskünfte: „Es ist noch nicht ganz entscheiden, aber ich möchte mich jetzt dazu nicht äußern.“

Fällt schon am 35. Spieltag die Entscheidung?

Zu wichtig ist eben das nächste Spiel. Und der Liga–Verbleib  könnte bei einem günstigen Verlauf bereits in der 35. Runde fixiert werden. Wie das geht?

Gewinnt Neustadt und verliert Wacker daheim gegen Sturm ist der Klassenerhalt gewiss, weil die Innsbrucker bei Punktegleichheit aufgrund des Spielabbruchs im ersten Heimspiel gegen die Grazer automatisch rückversetzt werden.

Und nicht nur diese Tatsache macht Mut…

 

Martin Wechtl

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