Margreitter erfüllt sich seinen England-Traum

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Der Wechsel von Georg Margreitter zu Wolverhampton ist offiziell.

Der bisherige Austria-Innenverteidiger unterschreibt beim englischen Championship-Verein einen Vierjahres-Vertrag. Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.

"Es war immer mein Traum und Ziel, eines Tages in England spielen zu dürfen", freut sich der 23-Jährige, dem am britischen Fußball vor allem das "körperbetonte, dynamische und schnelle Spiel nach vorne" imponiert:

"Das sind ganz markante Merkmale, hat mir schon immer getaugt. Die Insel ist ein ganz spezieller Ort für Fußballer."

Neuer Coach ist froh

Sein neuer Coach Stale Solbakken freut sich ebenfalls: "Wir haben solch einen Verteidiger gesucht. Wir haben ihn die letzten sechs, sieben Wochen beobachtet. Er wollte nach England."

Der Ex-Köln-Trainer gibt via Wolves-Homepage preis, dass die Wanderers auch früher hätten zuschlagen können: "Er hatte dann aber wegen einer kleinen Knöchelverletzung ein Spiel versäumt und wir wollten absolut sichergehen. Ich bin froh, dass er nun hier ist. Es ist auch eine Verpflichtung für die Zukunft. Ich denke, er hat gute Jahre vor sich."

"Georg hat sich immer klar deklariert"

Margreitter war im Sommer 2010 vom LASK an den Verteilerkreis gewechselt. Kommenden Sommer wäre sein Vertrag bei den Veilchen ausgelaufen, weswegen es aus wirtschaftlichen Überlegungen Sinn macht, die Defensivkraft jetzt zu verkaufen.

"Wir hätten den Vertrag von Georg gerne verlängert, aber er wollte noch dieses Transferfenster abwarten", erklärt Thomas Parits.

Für den AG-Vorstand Sport kam es nicht überraschend, dass es den gebürtigen Vorarlberger auf die Insel zieht: "Georg hat immer klar deklariert, dass er einmal in England spielen möchte. Uns war bewusst, dass ihn Wolverhampton seit einiger Zeit beobachtet hat. Dass es jetzt geklappt hat, freut mich für ihn persönlich. Er hat bei uns gute Leistungen gebracht und aufgrund seines Alters sicher sogar noch Luft nach oben."

"In wirtschaftlicher Hinsicht positiv"

Trainer Peter Stöger freut sich für seinen Schützling, dass sich dieser seinen Traum erfüllen konnte:

"Gleichzeitig ist der Transfer in wirtschaftlicher Hinsicht positiv für uns, insofern ist es eine Win-Win-Situation. Natürlich verlieren wir einen wichtigen Innenverteidiger. Auf der anderen Seite ist es eine Chance für andere Spieler in unserem Kader, ihre Bundesligatauglichkeit unter Beweis zu stellen. Einige von ihnen haben das ja schon getan."

Vertrauen in bestehendes Personal

Deshalb werden die Wiener auch nicht mehr am Transfermarkt aktiv - zumindest was die Defensive betrifft. Während im Angriff die Verpflichtung von Admira-Stürmer Philipp Hosiner unmittelbar bevorstehen soll, vertraut die Austria in der Abwehr dem bestehenden Personal.

Stöger: "Wir haben neben Manuel Ortlechner den ebenfalls schon erfahrenen und kopfballstarken Kaja Rogulj. Dazu Lukas Rotpuller, der stark trainiert. Und dahinter lauern schon Spieler wie Remo Mally oder Sebastian Wimmer."

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