Magath wird der 30. Austria-Trainer seit 1990

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Done Deal!

Die Wiener Austria hat die Suche nach einem neuen Trainer für die kommende Saison erfolgreich abgeschlossen.

Wie bereits angekündigt (Alle Infos), wird dieser Mann Felix Magath heißen.

Am Wochenende haben sich die Veilchen LAOLA1-Informationen zufolge mit dem 61-Jährigen geeinigt.

Die Wiener greifen dabei tief in die Tasche und sollen dem Deutschen für seine Arbeit rund 800.000 Euro netto pro Jahr bezahlen.

Ogris bleibt Co-Trainer

Andreas Ogris wird zur kommenden Saison entgegen ersten Plänen nicht auf den Trainersessel der Amateure zurückkehren, sondern als Magaths Co-Trainer fungieren.

Zudem wird der ehemalige DFB-Nationalspieler, der in seiner aktiven Karriere Europameister, Vizeweltmeister, zweifacher Europacupsieger und dreifacher Meister wurde, einen jungen deutschen Co-Trainer mitnehmen.

Mit einer offiziellen Bestätigung ist in Kürze zu rechnen, spätestens am Mittwoch, denn beim Duell gegen die Admira soll Magath bereits auf der Tribüne Platz nehmen und seine zukünftige Elf unter die Lupe nehmen.

30. Austria-Trainer seit 1990

Magath wird somit der 30. violette Chefcoach seit 1990, der erste Deutsche seit Joachim Löw (Juni 2003 bis März 2004).

Seine letzte Trainerstation endete vorzeitig. Beim FC Fulham wurde er im Herbst 2014 nach sechs Niederlagen in den ersten sieben Runden entlassen.

Dennoch kann sich seine Vita sehen lassen. Mit Bayern holte er 2005 und 2006 das Double, 2009 führte er Wolfsburg überraschend zum Titel. Zudem wurde er 2003, 2004 und 2009 in Deutschland zum Trainer des Jahres gewählt.

Neuer Stürmer

Bereits am Sonntag konnte mit dem Nigerianer Olarenwaju „Lary“ Kayode ein neuer Stürmer präsentiert werden. Der 22-Jährige kommt vom israelischen Achtplatzierten Maccabi Netanya, für den er in dieser Saison 24 Spiele bestritt und dabei zehn Treffer beisteuerte, und erhält einen Vierjahresvertrag.

„Lary Kayode ist ein junger Shooting Star. Er hat Angebote von den Großklubs aus Israel ausgeschlagen und sich für uns entschieden - das freut uns natürlich. Er will mit diesem Wechsel auch den nächsten Schritt in seiner jungen Karriere machen und sich hier beweisen“, erklärt Sportdirektor Franz Wohlfahrt.

Royer-Option wird gezogen

Neuigkeiten gibt es auch zu Daniel Royer. Die Veilchen wollen die vereinsseitige Option auf den Steirer ziehen, um ihn danach verkaufen zu können.

Laut der „Krone“ soll Sturm Graz ein Auge auf den 24-Jährigen geworfen haben, doch auch der dänische Klub FC Midtjylland dürfte am Blondschopf dran sein.

 

Martin Wechtl

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