Michael Madl soll Sturm-Defensive stabilisieren

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Nach der Bestellung von Peter Hyballa zum neuen Cheftrainer des SK Sturm steht jetzt auch der erste Neuzugang der Grazer fest.

Verteidiger Michael Madl unterschreibt bei den „Blackys“ einen Vertrag bis 2014.

Der 24-Jährige kommt ablösefrei vom Bundesligisten SC Wiener Neustadt und soll der Defensivzentrale der Steirer Stabilität verleihen.

„Er ist schnell, technisch stark und hat ein hervorragendes Spielverständnis – das sind Attribute, die ein guter Innenverteidiger heutzutage mitbringen muss“, freut sich Trainer Hyballa, der einiges erwartet.

„Die Erwartungen sind nach seiner starken letzten  Saison hoch.“

"Der nächste logische Schritt"

In der abgelaufenen Spielzeit spielte sich Madl mit starken Aufritten im Dress von Wiener Neustadt in den Fokus mehrerer Bundesligisten.

So waren neben Sturm auch der SK Rapid und die SV Ried an einer Verpflichtung interessiert.

In 31 Spielen für die Niederösterreicher gelangen ihm drei Treffer. In der Liga stand er stand er 2.747 Minuten am Platz und war ein wichtiger Baustein zum Klassenerhalt.

„Sturm war der nächste logische Schritt für mich“, so Madl.

„Der Konkurrenzkampf auf meiner Position ist groß, aber ich nehme die Herausforderung gern an. Ich will kräftig Einsatzminuten sammeln und mich nächstes Jahr für die Europa League qualifizieren.“

Einige Karriere-Stationen

Für den Kobenzer ist der Transfer zu Sturm eine Rückkehr in die Heimat.

Seine Karriere startete Madl bei Union Kobenz. 2002 wechselte er in die Jugend der Wiener Austria und durchlief die Frank-Stronach-Akademie in Hollabrunn.

Im Winter 2007 schaffte Madl den Sprung in die Kampfmannschaft, ein halbes Jahr später ging er leihweise nach Tirol zu Wacker Innsbruck.

Nach seiner Rückkehr zur Wiener Austria im Jahr 2008 wurde er 2010 schließlich von Wiener Neustadt verpflichtet – und dort startete der Rechtsfuß so richtig durch.

Über Gludovatz zum SK Sturm

Das Highlight seiner bisherigen Karriere war sicherlich die U20-WM 2007 in Kanada, wo er mit Österreich Vierter wurde.

Sein damalige Trainer war Paul Gludovatz, der jetzige sportliche Geschäftsführer des SK Puntigamer Sturm Graz.

Den Kontakt zu Madl stellte der 65-Jährige her, bevor er aus gesundheitlichen Gründen pausieren musste.

Offizielle Präsentation am Montag

Der wirtschaftliche Geschäftsführer Christopher Houben übernahm Gludovatz‘ Agenden und brachte die Verhandlungen mit Madl zu einem positiven Abschluss.

„Michael Madl war von der Karriereplattform SK Sturm begeistert. Er passt perfekt in dieses Konzept. Wir freuen uns sehr, dass wir einen waschechten Steirer zurückholen konnten“, so Houben.

Der Vertrag ist bereits unterschrieben, offiziell präsentiert wird der Neuzugang am kommenden Montag.

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