Nur Austria Salzburg erhält keine Lizenz

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Das Protestkomitee der Bundesliga hat dem FC Wacker Innsbruck und Admira Wacker Mödling in zweiter Instanz die Lizenz für die Saison 2013/2014 erteilt.

Die Tiroler müssen quartalsmäßig Reorganisations-Prüfberichterstattung ablegen.

Mit derselben Auflage gehen die Niederösterreicher in die neue Saison, darüber hinaus müssen sie moatliche Liquiditäts-Berichterstattung machen.

Erleichterung bei Wacker

„Ich bin über diese Nachricht natürlich sehr froh. Wir, als Vorstand, haben alles unternommen um diese positive Entscheidung zu ermöglichen", meint Präsident Kaspar Plattner.

"Wir haben der heutigen Entscheidung entgegengefiebert und nach intensiven Tagen sind wir natürlich über den Erhalt der Lizenz für die Saison 2013/14 sehr froh", kommentiert Geschäftsführer Mag. Gerald Schwaninger.

"Ich bin mir sicher, dass diese positive Nachricht unserer Mannschaft für die ausstehenden Meisterschaftsspiele zusätzliche Energie gibt, um mit dem Klassenerhalt ein turbulentes Fußballjahr am Ende positiv abzuschließen.

Fünf Punkte Abzug für Vienna

Aufatmen auch in der Ersten Liga: Der TSV Hartberg und die Vienna erhalten ebenfalls in zweiter Instanz vom Protestkomitee der Bundesliga die Lizenzen für die Saison 2013/2014.

Während die Steirer ohne Auflagen in die neue Saison gehen können, setzt es für die Blau-Gelben schwerwiegende Konsequenzen.

Aufgrund von Verstößen gegen die Lizenzbestimmungen wird die Vienna mit einem 5-Punkte-Abzug für die neue Saison sanktioniert.

Doppelte Bestrafung?

Dennoch zeigt sich Präsident Herbert Dvoracek erleichtert: "Das ist besser als keine Lizenz! Wir werden diesen Wink umsetzen, auch wenn er größere Anstrengungen bedeutet."

Sauer stößt Dvoracek aber auf, dass die Wiener bereits in erster Instanz vom Senat 5 wegen eines anderen Lizenzverstoßes eine Geldstrafe von 15.000 Euro erhalten hatten.

"Es geht nicht, dass wir doppelt bestraft werden. Damit hätte ich ein Problem", erklärte Dvoracek, der die Angelegenheit am Mittwoch noch von einem Anwalt prüfen lassen wollte.

"Wir haben Verstöße gemacht", gestand Dvoracek. "Das wird aber nicht mehr passieren."

"Zeichen besonderer Sorgfalt"

Bundesliga-Vorstand Georg Pangl ist froh über das positive Ergebnis in den höchsten beiden Spielklassen.

"Die Klubs können nunmehr ihre Saisonplanungen gemäß den eingereichten Unterlagen fortsetzen."

Die finanziellen Auflagen sind für Pangl "ein Zeichen besonderer Sorgfalt und Aufmerksamkeit hinsichtlihc der wirtschaftlichen Unternehmensführung."

Liga-Verfahren abgeschlossen

In den Regionalligen wird dem LASK die Lizenz erteilt und Austria Salzburg verweigert.

Mit der Entscheidung des Protestkomitees ist das Verfahren innerhalb der Bundesliga abgeschlossen.

Nach dem Ende des verbandsinternen Verfahrens kann innerhalb von sieben Tagen Klage beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht eingebracht werden, das anstelle eines ordentlichen Gerichts entscheidet.

Eine eventuell notwendige Entscheidung würde - unter der Voraussetzung des bestehenden rechtlichen Interesses, also im Fall von Austria Salzburg bei aufrechter sportlicher Qualifikations-Möglichkeit, bis zum 31. Mai 2013 getroffen werden.

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