"Die Freude werden wir ihnen nicht bereiten"

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Wenn sich am Wochenende Wr. Neustadt und Austria Wien duellieren, kommt es für zahlreiche Spieler zu einem Wiedersehen mit ehemaligen Wegbegleitern.

Alexander Grünwald spielte vergangene Saison noch bei den Niederösterreichern, Tomas Simkovic übersiedelte erst im Winter von den Blau-Weißen nach Wien-Favoriten.

Der 24-Jährige absolvierte sogar noch einen großen Teil der Wintervorbereitung beim Tabellenachten und weiß daher, was den Veilchen am Samstag blüht. 

Simkovic lobt Neustadt-Defensive

„Wiener Neustadt steht hinten sehr sicher und verfügt für mich über eine der besten Defensivabteilungen der Liga. Sie arbeiten nach hinten sehr konzentriert und machen es dem Gegner auch in Phasen, in denen sie stark unter Druck stehen, schwer, zum Torerfolg zu kommen“, wird Simkovic auf der FAK-Homepage zitiert.

Im Lager der Neustädter gibt es ebenfalls etliche Akteure mit Austria-Vergangenheit. Allen voran Trainer Peter Stöger.

Drei Meistertitel und drei Cupsiege als Spieler, ein Double und ein Cupsieg als Trainer/Sportdirektor konnte der 45-Jährige in seiner Zeit am Verteilerkreis einfahren.

Stöger freut sich auf Duell

„Ich freue mich darauf am Samstag einen Top-Gegner in Wr. Neustadt begrüßen zu dürfen. Wir haben im Frühjahr mit dem 0:0 gegen Rapid und dem 1:0-Sieg in Graz gezeigt, dass wir gegen die vermeintlich großen Vereine sehr gute Leistungen bringen können. Wir freuen uns auch, wieder einmal unseren ehemaligen Kapitän Tomas Simkovic zu treffen“, fiebert der Chefcoach der Partie entgegen.

Auch seine Burschen freuen sich auf das Duell mit den Wienern, ist es doch für einige eine Art „Klassentreffen“.

Klassentreffen

Angefangen beim verletzten Duo  Fernando Troyansky und Christian Ramsebner, über die aktuellen Stammspieler Jörg Siebenhandl, Michael Madl, Andi Schicker, Christoph Saurer, Matthias Maak, Thomas Helly bis hin zu Ersatztormann Ihsan Poyraz und Rene Felix trugen alle bereits das FAK-Dress.

Viele dieser Leute waren bereits im Nachwuchs der Austria engagiert und kennen daher nur zu gut ihre samstägigen Kontrahenten wie Markus Suttner, Marin Leovac, Emir Dilaver oder Alexander Gorgon, die ebenfalls der violetten Jugendarbeit entspringen.

Gute Heimbilanz gegen FAK

Und Geschenke will die Stöger-Truppe beim Wiedersehen nicht verteilen. „Die Violetten agieren im Frühjahr etwas defensiver als im Herbst, wir werden uns nicht verstecken und versuchen, Akzente im Spiel zu setzen. Sie werden sicherlich ein wenig damit spekulieren, dass wir nach der Kapfenberg-Niederlage etwas deprimiert und müde sind, aber die Freude werden wir ihnen nicht bereiten“, so Stöger.

Und dass sich die Violetten in Neustadt immer schwer tun, beweist ein Blick auf die Statistik. Seit dem Aufstieg im Jahr 2009 holten die Niederösterreicher zwei Sieg,  zwei Unentschieden. Und kassierten nur eine Niederlage.

Let’s get the reunion-party started…

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