Kerschbaumers Traum von England erfüllt sich

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Die Transferposse rund um Konstantin Kerschbaumer ist beendet.

Nachdem seine Spieleragentur den Transfer zum englischen 2.-Ligisten FC Brentford bereits vermeldete, zieht die Admira nach und macht den Wechsel endgültig offiziell.

"Auch wenn dieser Abgang einen schmerzlichen Verlust darstellt, musste und wollte man dem ausdrücklichen Wunsch des Spielers nachkommen. Die Chance, in die zweite englische Liga zu einem Verein mit enormem Potential zu wechseln, erhält man in einer fußballerischen Laufbahn unter Umständen nicht oft", erklären die Südstädter in einer Aussendung, die mit Brentford absolutes Stillschweigen bezüglich Vertragsmodalitäten und Ablösesumme vereinbarten.

Man lässt aber wissen: "Die Admira, Konstantin Kerschbaumer und der FC Brentford konnten jedoch unter Anbetracht der Situation eine zufriedenstellende Lösung für alle Beteiligten – an vorderer Stelle natürlich für die Admira und den Spieler – finden."

Kerschbaumer dankt der Admira

Laut der Agentur erhält der Mittelfeldstratege, der am Mittwoch seinen 23. Geburtstag feiert, einen Vertrag bis 2019 und erfüllt sich damit einen Kindheitstraum.

"Was in den letzten Tagen so alles passiert ist, ist schon unglaublich. Ich kann es noch gar nicht so richtig begreifen und freue mich jetzt riesig auf die ersten Trainingseinheiten in London", wird Kerschbaumer zitiert.

"Ich danke der Admira, dass ich heuer die Chance bekommen habe, mich hier optimal weiterentwickeln zu können und ich bedanke mich beim Verein auch für die Möglichkeit, nun doch früher gehen zu dürfen", meint Kerschbaumer, der eigentlich noch bis 2017 in der Südstadt unter Vertrag gestanden wäre. Zudem hofft er auf das Verständnis der Admira-Anhänger: "Diese tolle Chance würde wohl niemand auslassen."

Friedl bedauert Abgang

Erst im Winter gelang dem "Box-to-Box-Spieler" der Sprung vom SKN St. Pölten in die Bundesliga zur Admira, nun soll sich der Traum vom Ausland erfüllen.

"Brentford hat Konstantin detailliert gescoutet und ging bei diesem Transfer sehr entschlossen vor. Nachdem auch der neue Trainer von Kerschbaumers Qualitäten voll überzeugt ist, war es eine leichte Entscheidung. Konstantin wird bei diesem Club noch weiter reifen und sich komplett neuen Herausforderungen stellen", so sein Berater Markus Klimesch.

Admiras General Manager Alexander Friedl bedauert zwar den Verlust Kerschbaumers, stellt aber klar, dass man einem solchen Karriereschritt nicht im Wege stehen wolle. "Es ist sportlich schmerzlich, keine Frage. Jedoch können und wollen wir einem jungen und hoch talentierten Spieler diese Chance nicht verwehren. Zudem konnten wir Rahmenbedingungen schaffen, die auch für uns absolut in Ordnung sind", so Friedl.

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