Kaufmann macht gutes Geschäft

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Hyballa: "Hatte Leo schon länger am Radar"

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Sturm Graz holt einen alten Bekannten zurück.

Leo Kaufmann, von 2003 bis 2009 in Diensten der "Blackies", kommt nun ablösefrei vom LASK und unterschreibt bis 2014.

"Sein Abgang im Jahr 2009 war ein herber Verlust für den Verein. Umso mehr freut es mich, dass er wieder für uns auflaufen wird", so der wirtschaftliche Geschäftsführer Christopher Houben.

Kaufmann ist heiß

"Wieder in Graz zu sein ist ein tolles Gefühl. Im ganzen Verein herrscht Aufbruchsstimmung", ist Kaufmann glücklich.

"Man merkt, dass die Vorfreude auf die neue Saison richtig groß ist – und das ist natürlich auch bei mir der Fall. Ich werde Vollgas geben und will mithelfen, dass wir uns wieder für einen Platz im internationalen Geschäft qualifizieren", kann sich der 23-Jährige vor Euphorie gar nicht bremsen.

Kaufmann verließ Sturm 2009 zu Austria Kärnten. Nach dem Abstieg und Konkurs wechselte der Steirer nach Linz.

Von Abstieg zu Abstieg

Aber auch dort lief es sportlich alles andere als erfreulich.

Kaufmann stieg mit dem LASK ab, spielte in der Saison darauf zwar um den Aufstieg mit, doch die Oberösterreicher erhielten keine Lizenz für die kommende Spielzeit.

Der Vertrag von Kaufmann lief aus, einer Rückkehr stand damit nichts im Wege.

Nicht immer ein Stammleiberl

Der Linksfuß hatte bei den Linzern unter drei Trainern (Helmut Kraft, Georg Zellhofer, Walter Schachner) allerdings nicht immer ein Stammleiberl.

Im vergangenen Herbst stand Kaufmann, der in beiden Saisonen auch für die Amateure auflief, in 21 Spielen etwa nur vier Mal in der Startelf.

Konkurrent Benjamin Freudenthaler bekam immer wieder Vorzug.

Weil dieser das Frühjahr wegen einer Verletzung nicht zur Verfügung stand, war Kaufmann dann auch wieder gesetzt.

Hyballa hatte "Leo am Radar"

Wo der Außenspieler, der beim LASK auch teilweise Linksverteidiger spielte, nun hofft zu spielen?

"Ich spiele dort, wo mich der Trainer aufstellt", gibt sich Kaufmann diplomatisch.

Die Konkurrenz ist bei den Steirern naturgemäß noch größer, Neo-Trainer Peter Hyballa gefällt allerdings dessen Vielseitigkeit.

"Ich habe Leo schon lange auf dem Radar. Er ist mit beiden Beinen gleich stark und damit praktisch universell einsetzbar. Im modernen Fußball ist das ein sehr wichtiges Attribut", so der Deutsche.

Aufstieg geschafft

„Außerdem hat Leo Feuer und ist richtig hungrig – genau diese Typen brauchen wir", freut sich Hyballa.

Fest steht: Kaufmann hat es geschafft, vom Absteiger der zweiten Liga zum Fünftplatzierten der Bundesliga.

 

Bernhard Kastler

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