Ildiz und Bodul verlassen Österreich

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Es ist Zeit, Abschied zu nehmen - für Muhammed Ildiz und Darko Bodul.

Sowohl der Rapid-Mittelfeldspieler als auch der Sturm-Angreifer haben ihre jeweiligen Trainingslager in Portugal und in der Türkei verlassen.

Der deutsche Bundesligist 1. FC Nürnberg steht nämlich kurz vor der Verpflichtung von Ildiz.

"Ich hoffe, dass der Transfer morgen endgültig fixiert wird. Ich möchte diese Chance unbedingt nutzen und bin Rapid für die letzten Jahre auch sehr dankbar", sagte Ildiz in einer Aussendung des Rekormeisters.

Nürnberg schon länger hinter Ildiz her

Die Vereine sind sich bezüglich der Ablösemodalitäten einig, über diese wurde jedoch Stillschweigen vereinbart. Deutsche Medien kolportieren jedoch mit 300.000 Euro, das in die Rapid-Kassa fließen soll.

Der 21-Jährige fliegt nun zu den medizinischen Tests und Vertragsverhandlungen nach Nürnberg.

"Der Vertrag von Muhammed Ildiz wäre in wenigen Monaten abgelaufen und Nürnberg hat bereits seit längerer Zeit Interesse an dem Spieler gezeigt. Den Sprung in die Deutsche Bundesliga kann man einem Spieler unter gewissen Umständen nicht verwehren", darf sich Sportdirektor Schulte nicht nur über Ablöse sondern auch über die Vereinbarung eines Freundschaftsspiels im Hanappi-Stadion freuen.

Schöttels Ambivalenz

Trainer Peter Schöttel nimmt den Transfer ambivalent hin: "Nun schlagen zwei Herzen in meiner Brust, denn auf der einen Seite verlässt uns ein Spieler mit großem Potenzial, auf der anderen Seite freuen wir uns über die große Chance, die sich Momo Ildiz nun in einer der attraktivsten Ligen der Welt bietet."

Ildiz war erst vergangenen Sommer nach einer Leihe mit Wacker aus Innsbruck zurückgekommen und spielte 15 der 20 Bundesliga-Partien.

Thomas Prager könnte wie Boris Prokopic, der am Zettel seines Ex-Klubs Wacker steht, den Verein bis Freitag noch verlassen.

Bodul zieht es nach Dänemark

Sturm-Offensivspieler Darko Bodul steht indes vor einem Wechsel zu Odense BK in die dänische Liga.

"Er wird heute Abend dort ankommen, dann folgt das normale Prozedere mit dem medizinischen Test. Das sollte aber kein Problem sein", sagt Geschäftsführer Ayhan Tumani auf "Sturm12.at".

Im Juli 2011 wechselte der nunmehr 24-Jährige nach Graz, wurde im Laufe der abgelaufenen Herbstsaison aber immer seltener eingesetzt.

Dieser Wechsel könnte den Weg frei für Daniel Beichler zurück in die Heimat bereiten.

Ein Abgang von Rubin Okotie hingegen scheint unwahrscheinlich, denn Kaiserslautern, das zuletzt in Form von Ex-Sturm-Trainer Franco Foda Interesse zeigte, verpflichtete Erwin Hoffer.

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