Ganz Europa schaut auf Hosiner

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Hosiner: Team-Erfolg steht über "Goldenem Schuh"

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Gewinnt erstmals seit der Saison 1986/1987 wieder ein Österreicher den „Goldenen Schuh“?

Vor mittlerweile 25 Jahren war Toni Polster im Dress des FK Austria Wien mit 39 Toren Europas treffsicherster Stürmer.

In dieser Saison mischt sein Nach-Nach-Nachfolger Philipp Hosiner ganz vorne mit.

Und darf sich als dritter Österreicher nach Polster und Hans Krankl (1977/1978; Anm.) Chancen auf die begehrte Torjäger-Trophäe ausrechnen.

Messi führt das Feld an

Aktuell hält der FAK-Bomber bei 17 Treffern in der heimischen Bundesliga.

Damit liegt der 23-Jährige, der bereits vier Mal im Doppel- und zwei Mal im Triple-Pack getroffen hat, im Ranking für den „Goldenen Schuh“ auf Rang drei.

Nur Lionel Messi vom FC Barcelona und Arturas Rimkevicius vom litauischen Tabellenfünften FK Siauliai (die Meisterschaft ist bereits beendet; Anm.) sind momentan besser als der Burgenländer.

Vor Ronaldo und Ibrahimovic

Der Argentinier wurde erst vor kurzem mit dem „Goldenen Schuh“ für den besten Torschützen der Saison 2011/2012 geehrt – zum zweiten Mal in seiner Karriere.

Seine 19 Tore bringen ihm, da die spanische La Liga (Alle Tore, alle Highlights bei LAOLA1.tv) einen Koeffizienten von 2,0 hat, 38 Punkte und die überlegene Führung.

Rimkevicius hält bei 35 Treffern und 35 Punkten, da bei ihm ein Koeffizient von 1,0 zur Anwendung kommt.

Hosiner lässt mit 25,5 Punkten prominenten Namen wie Real-Dribblanski Cristiano Ronaldo oder den Pariser Beweis, das Geld doch Tore schießt, Zlatan Ibrahimovic, ebenso hinter sich wie Falcao von Atletico Madrid.

"Haben noch nichts erreicht"

In den drei verbleibenden Herbst-Runden bekommen es Hosiner und Tabellenführer Austria noch mit Red Bull Salzburg, Wolfsberg und Sturm Graz zu tun.

Der Austria-Torjäger, der gegen die „Bullen“ und den Aufsteiger noch auf einen Tor-Erfolg wartet, weiß, dass sein Lauf irgendwann ein Ende haben wird.

„Damit rechnet man nicht, das passiert. Aber ich weiß auch, dass wieder schlechtere Zeiten kommen werden“, möchte sich der Führende in der Torschützenliste nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen.

„Bis jetzt haben wir noch nichts erreicht, wir müssen weiter hart arbeiten, damit wir als Mannschaft erfolgreich sind.“

Nicht mehr Einser-Schütze

Und weil der Erfolg der Mannschaft an erster Stelle steht, ist Philipp Hosiner nach seinem verschossenen Elfmeter im ÖFB-Cup und dem gehaltenen Strafstoß gegen den SV Mattersburg, den Alexander Gorgon im Nachschuss verwandelte, nicht mehr Einser-Schütze bei den Violetten.

„Der Elfer war ganz schlecht geschossen! Ich werde wohl in Zukunft nicht mehr antreten“, sagt Hosiner und grinst.

Denn er weiß, dass bei seinen bisherigen 17 Treffern kein Elfer-Tor dabei war …

 

Stephan Schwabl

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