Und Elsneg ist nach dem aktuell Führenden der Torschützenliste, Philipp Zulechner (13), mit fünf Treffern immerhin der zweitbeste Goalgetter des Überraschgungs-Aufsteigers, der vor er 18. Runde auf Platz drei rangierte.

"Das ist eine Trainer-Entscheidung. Ich hatte ein gutes erstes Saison-Viertel, dann waren zwei, drei Spiele dabei, in denen ich nicht so überzeugen konnte. Zudem hat Tomi seine Chance gut genützt", analysiert Elsneg, ohne irgendwelchen Groll ganz nüchtern.

"Muss aus der Talfahrt herauskommen"

"Ich muss mich jetzt hinten anstellen, muss den Konkurrenzkampf annehmen und aus der persönlichen Talfahrt gestärkt herauskommen. Ich muss schauen, dass ich dort hinkomme, wo ich in dieser Saison schon war", so der offensive Mittelfeldspieler.

Am Mittwoch gastiert Grödig bei Wacker und will den dritten Sieg en suite einfahren. Weil Zulechner angeschlagen ist, könnte Elsneg diesmal sein Comeback in der Startelf feiern.

Doch in Zeiten wie diesen steht auch die Mannschaft im Vordergrund, bei den Salzburgern tut sie das ohnehin immer. Der Rückkehr auf die Erfolgsstraße verleitet die Kicker auch nicht zu träumen.

Geträumt wird weiterhin auch nicht

"Wir wissen die Ergebnisse richtig einzuordnen. Jetzt ist dann erst einmal Halbzeit und danach sind noch viele Punkte zu vergeben. Im Fußball kann es schnell in die eine oder andere Richtung gehen. Wir sollten einfach weiter auf die eigene Entwicklung schauen."

So wie Elsneg das mit seiner eigenen macht. Im Sommer müsste er als Leihspieler eigentlich wieder zurück nach Kapfenberg, wo er einen Vertrag bis 2015 besitzt. Ob über einen Verbleib in Grödig bereits gesprochen wurde?

"Zurzeit macht es keinen Sinn, sich darüber Gedanken zu machen", hält er ob seiner aktuellen Situation fest.

Nicht die einzige Thematik, mit der er dieser Tage auf diese Weise umgeht.

 

Bernhard Kastler

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