Rieder Überraschungs-Coup

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Heinz Fuchsbichler wird neuer Trainer der SV Ried

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Diesen Trainer hatten die wenigsten am Zettel: Heinz Fuchsbichler übernimmt die SV Ried!

Der Steirer tritt am 1. Juni den Dienst bei den Innviertlern an.

Bis dahin ist er noch als Co-Trainer bei Al Wahda in den Vereinigten Arabischen Emiraten und also an der Seite von Ex-Teamchef Josef Hickersberger tätig.

Schon lange am Radar

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, hatte Ried-Manager Stefan Reiter die Qual der Wahl und einige Kandidaten.

Aber Fuchsbichler stand von Beginn an auf der Liste: „Ich hatte ihn schon sehr lange in Beobachtung. Heinz Fuchsbichler ist ein Teamplayer und Entwickler und passt zu 100 Prozent in unser vorgegebenes Profil“, so Reiter, der von Seriosität und fachlichen Qualitäten des Nachfolgers von Gerhard Schweitzer überzeugt ist.

„Er verkörpert eine moderne Art des Fußball-Denkens. Vom Typ her könnte er ein klassischer Innviertler sein“, rührt der Manager des Dorf-Klubs die Werbetrommel für seinen Überraschungs-Coup.

"Auf hohem Niveau stabilisiert"

Fuchsbichler freut sich auf seine Rückkehr in die Bundesliga, die er auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten immer verfolgt hat.

„Ried hat sich toll entwickelt, auf hohem Niveau stabilisiert und ist mit den gegebenen Möglichkeiten sportlich sehr erfolgreich“, möchte der 44-Jährige ein neuer Teil im Erfolgs-Puzzle werden.

„Das Umfeld ist sehr gut, hier ist ein ganzes Team erfolgreich am Werk. Und es ist für mich eine tolle Sache, Teil dieses Teams zu werden.“

Trainer-Team bleibt an Bord

Fuchsbichler weiß, dass er sich in ein ordentlich gemachtes „Nest“ setzen kann.

„Alles steht auf sicheren Beinen, es ist alles da, man muss nichts neu gestalten. Ich kann das so übernehmen.“

Die nächsten Schritte werden in enger Absprache mit dem Trainerteam passieren. Neben Fuchsbichler werden Gerhard Schweitzer, Michael Angerschmid und Werner Pentz für die Ried-Profis zuständig sein.

„Ich bin sicher, das wird eine gute Zusammenarbeit, auf die ich mich schon sehr freue.“

Abwartend bei der Zielsetzung

In Sachen Ziele ist der Steirer noch zurückhaltend.

„Ried hat sich für die Europa League qualifiziert und den sechsten Platz in der Meisterschaft erreicht. Jetzt muss man natürlich abwarten, welche Zu- und Abgänge es gibt. Aber wenn man das wiederholen kann, was in den vergangenen Jahren in Ried passiert ist, dann wäre das eine tolle Sache.“

Heinz Fuchsbichler hat in seiner aktiven Karriere rund 300 Spiele in der ersten und zweiten Bundesliga bestritten, schnürte unter anderem für den GAK, DSV Alpine, Vorwärts Steyr und SW Bregenz die Schuhe.

Als Trainer betreute er zunächst die AKA Vorarlberg, dann die beiden Lustenauer Klubs FC und Austria in der Ersten Liga sowie Altach in der Bundesliga.

In der Saison 2010/2011 gehörte er dem Trainerstab der U21-Nationalmannschaft in Liechtenstein an, ehe er Josef Hickersbergers Ruf zu Al-Wahda folgte.

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