Linz im Kader - Constantini als Plan B?

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Der Druck steigt.

Für Sentimentalität bleibt keine Zeit.

Wenn Ivica Vastic am Samstag erstmals als Trainer auf seine alte Liebe Sturm Graz trifft, zählen für den 42-Jährigen nur drei Punkte.

Nach den letzten schwachen Ergebnissen (0:0 in Neustadt, 0:2 in Mattersburg) stehen der Ex-Internationale und seine Veilchen unter Zugwzang.

„Müssen Gegner weh tun“

Der Austria-Coach weiß, was auf dem Spiel steht: „Wir haben bei den Fans einiges gutzumachen. Jetzt müssen wir endlich umsetzen, was wir unter der Woche besprechen.“

Speziell in der Offensive sei seine Mannschaft gefordert. „Wir müssen es schaffen, mit letzter Konsequenz dorthin zu gehen, wo es dem Gegner weh tut. Ich habe meine Tore früher auch nicht mit der Krawatte gemacht“, erklärt Österreichs einziger EURO-Torschütze.

Linz im Kader

Wie ernst die Lage ist, beweist der Umstand, dass Vastic wieder auf Roland Linz zurückgreift. Erstmals im Frühjahr steht der Austria-Goalgetter zumindest im Kader.

Und das, obwohl  sein Trainer weiterhin nicht von ihm überzeugt ist. „Die Rufe nach Roland Linz sind für mich nicht nachvollziehbar. Ich glaube nicht, dass er uns momentan helfen kann“.

Warum dann eine 180-Grad-Drehung?

Druck der Vereinsführung wächst

Ein Grund für das Umdenken könnte der vereinsinterne Druck sein. Linz ist Austrias bestbezahlter Profi und versauerte zuletzt regelmäßig auf der Tribüne. Nach der Pleite in Mattersburg musste Vastic zu AG-Vorstand Thomas Parits  zum Rapport.

Auf Dauer können sich die Veilchen die Reservistenrolle ihres Topverdieners wohl nicht leisten, zumal dieser keine Ambitionen für einen Vereinswechselt hegt. „Wien ist meine Stadt, Austria mein Klub. Ich warte auf meine Chance“, verkündete der 30-Jährige unlängst.

 Vastic ist zudem angezählt. Hinter den Kulissen werden schon Pläne für den Worst-Case geschmiedet.

Constantini als Feuerwehrmann?

Sollten die Erfolge in den nächsten Spielen gegen Sturm, Salzburg, Ried und Rapid ausbleiben, wird wohl die Reißleine gezogen.

Gerüchten zufolge soll in diesem Fall wieder einmal Didi Constantini als Feuerwehrmann einspringen.

Der Ex-Teamchef sprang bereits zweimal ein und führte die Austria im Frühjahr 2002 und 2008 jeweils in den Europacup.

Eine Dauerlösung sei der Tiroler allerdings nicht. Im Umfeld der Wiener fällt immer wieder der Name Franco Foda als möglicher Trainer ab Sommer.

Noch handelt es sich hierbei um Gerüchte. Und es obliegt nur Vastic und seiner Mannschaft damit es auch dabei bleibt und nicht ernst wird…

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