Rapid leiht Christopher Dibon von Salzburg aus

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Der SK Rapid rüstet weiter für die neue Bundesliga-Saison auf: Zum Start der Vorbereitung am Mittwoch konnte Trainer Zoran Barisic einen prominenten Neuzugang begrüßen.

Christopher Dibon wechselt von Red Bull Salzburg zu den Hütteldorfern – allerdings nur leihweise für eine Saison.

Der 22-jährige Innenverteidiger soll bei den Grün-Weißen Spielpraxis sammeln, nachdem er bei den „Bullen“ in der abgelaufenen Saison über die Reservistenrolle nicht hinaus kam.

Zur festen Größe entwickeln

„Christopher ist ein absoluter Top-Spieler und eine echte Verstärkung für unsere Mannschaft“, freut sich Rapid-Trainer Zoran Barisic.

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Die körperlichen Werte passen: Am Dienstag absolvierte Dibon, der bereits im vergangenen Sommer bei Rapid im Gespräch war, ehe er sich für Salzburg entschied, den medizinischen Check ohne Probleme.

Sportdirektor Helmut Schulte erwartet sich vom dritten Neuzugang nach Stephan Palla, der von der Admira zurückgeholt wurde, und Brian Behrendt, der zuletzt nach Horn ausgeliehen war, einiges.

„Wir haben einen kopfballstarken, robusten, jungen Spieler bekommen, von dem wir überzeugt sind, dass er Rapid weiterhilft und sich zu einer festen Größe in unserer Mannschaft entwickeln wird.“

Beste Lösung für beide Seiten

Der Abwehrspieler hat bislang 26 Bundesliga-Einsätze und ein Tor in seiner Karriere-Statistik stehen.

Für Salzburg absolvierte der ehemalige Kapitän des U21-Nationalteams nach Verletzung und Operation bewerbsübergreifend nur sieben Spiele.

Sportdirektor Ralf Rangnick wollte Dibon, der in Salzburg noch Vertrag bis 2015 hat, deshalb keine Steine in den Weg legen.

„Wir sind gemeinsam mit ihm zur Überzeugung gekommen, dass ein Verienswechsel auf Leihbasis die für beide Seiten beste Lösung darstellt.“

Neuer Co-Trainer in Salzburg

Beide Vereine trafen am Mittwoch noch weitere Personal-Entscheidungen.

Die Hütteldorfer gaben bekannt, dass die verliehenen Dominik Hofbauer, der zuletzt in Wiener Neustadt spielte, und Konstantin Kerschbaumer fix zu Zweitligist SKN St. Pölten transferiert wurden.

Die Mozartstädter wiederum haben den Trainerstab erweitert.

Thomas Letsch, bisher sportlicher Leiter der Nachwuchsabteilung, erhält ein zusätzliches Betätigungsfeld.

Noch individueller arbeiten

Der 44-jährige Deutsche übernimmt – gemeinsam mit Oliver Glasner – die Agenden des Co-Trainers.

Letsch soll eine Art Bindeglied zwischen Nachwuchs, Kooperationsklub und der Kampfmannschaft sein.

Letsch hat aufgrund seiner bisherigen Aufgabe einen umfassenden Überblick über den Akademiebereich.

Für Trainer Roger Schmidt ist dies eine enorme Aufwertung: „Für mich und mein Team ergibt sich dadurch die Möglichkeit, noch individueller mit unseren Spielern zu arbeiten.“

 

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