Die Polizei ist bereit für das Wiener Derby

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Das Wiener Derby steht vor der Tür und hält diesmal einige Unbekannte für die Sicherheitskräfte bereit.

Nach dem Platzsturm des grün-weißen Anhangs beim bisher letzten Aufeinandertreffen von Rapid und Austria im vergangenen Mai im Hanappi-Stadion wurde die Begegnung ins Ernst-Happel-Stadion verlegt.

Laut Polizei wird das Derby "wie immer" als Risikospiel nach den UEFA-Richtlinien eingestuft.

Strenge Ausweiskontrollen

Die Exekutive erwartet rund 30.000 Zuschauer, von denen etwa 1.800 dem violetten Anhang zuzurechnen sein sollten.

Faktum ist, dass die Polizei mit einem starken Aufgebot ein Zusammentreffen der Fangruppen zu verhindern versuchen wird.

Klar ist weiters, dass die Anhänger sehr früh zum Stadion kommen sollten.

Polizeisprecher Roman Hahslinger kündigte strenge Ausweiskontrollen an. "Aber das Spiel beginnt sicher nicht später!"

Gefahrenzone Prater

Kritische Bereiche könnten neben den Stadionzugängen auch die Lokale im Prater sein.

Insidern zufolge soll diesmal entgegen früherer Gewohnheiten das Schweizerhaus in der Hand des Rapid-Anhangs sein.

Die Austrianer könnten sich eventuell bei der "Luftburg" oder dem "Englischen Reiter" treffen.

Viel Ärger in letzter Zeit

Über organisierte Aktionen hat die Exekutive derzeit keine Informationen.

Kenner der Szene sind auch eher skeptisch, ob sich der grün-weiße Anhang diesmal größere Ausschreitungen leisten will.

Durch den bevorstehenden Prozess wegen der Attacken am Westbahnhof vom Mai 2009 sowie den zu erwartenden Strafen nach dem Platzsturm beim jüngsten Derby könnte die grün-weiße Szene einen gewissen Dämpfer bekommen haben, meinen Experten.

"Wird nicht langweilig werden"

Im Endeffekt gehe es um die Frage, ob jemand die Initialzündung liefert oder nicht, so ein Insider.

"Langweilig wird der Polizei im ohnehin schwer zu überwachenden Prater nicht werden."

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