Reyna Teil des Damari-Deals

Aufmacherbild
 

Reyna ein Teil des Damari-Deals

Aufmacherbild
 

Seit Tagen sitzt die Wiener Austria mit Red Bull an einem Tisch und pokert um eine Ablöse von Omer Damari.

Der Israeli ist das Objekt der Leipziger Begierde. „Es gibt intensive Gespräche“, bestätigt Austrias AG-Vorstand Markus Kraetschmer, was längst kein Geheimnis mehr ist.

"Die ökonomische Seite muss stimmen"

Die Veilchen sind also durchaus gewillt, den Stürmer nach einem halben Jahr schon wieder ziehen zu lassen. Freilich aber nur, wenn das Angebot passt.

„Damari ist ein wirklicher High-Potential-Player, der seine Entwicklung macht. Wenn Leipzig diesen Mann haben will, muss es auf der ökonomischen Seite stimmen“, sagt Kraetschmer.

Reyna Teil des Deals

LAOLA1-Informationen zufolge ist Damari aber nicht der einzige Spieler, um den es in den Gesprächen mit Red Bull geht. Teil des Angebots für den Goalgetter soll Yordy Reyna sein.

Der Peruaner steht seit Sommer 2013 bei den „Bullen“ im Sold und ist aktuell an den SV Grödig verliehen. Dort hat der 21-Jährige, dessen Vertrag in Salzburg noch bis Sommer 2017 läuft, mit elf Toren und sechs Assists in 19 Bundesliga-Spielen aufgezeigt.

„Ich spreche nicht über Gerüchte, aber es ist natürlich richtig, dass Red Bull eine Vielzahl von Spielern hat, wovon der eine oder andere interessant ist. Das will ich gar nicht verheimlichen“, so Kraetschmer.

Auch eine sofortige Verpflichtung von Kapfenbergs Ronivaldo, der ab Sommer sowieso fix beim FAK spielt, würde im Falle eines Damari-Abgangs ein Thema werden.

"Austria sagt, ob es zum Wechsel kommt"

Ebenfalls nicht mehr zu verheimlichen ist, dass nicht die komplette Ablöse, die Red Bull für Damari bezahlen würde, in die Kasse der Austria fließt. Ein privater Investor hat im Sommer finanziell geholfen, den israelischen Internationalen von Hapoel Tel Aviv nach Wien zu lotsen.

Kraetschmer stellt jedoch klar: „Austria Wien sagt, ob es zu einem Wechsel kommt. So schreibt es auch das FIFA-Regulativ vor.“

Der "geheime" Investor

LAOLA1-Informationen zufolge ist Marcel Javor jener Mann, der bei einem Wechsel Damaris mitverdienen würde. Der Wiener ist Geschäftsführer des Stahlhandelsunternehmen „Frankstahl“. Der 40-Jährige ist glühender Austria-Fan und sitzt auch im Klub-Kuratorium der Veilchen.

Kraetschmer will dieses Thema nicht kommentieren: „Wir halten uns an das vereinbarte Stillschweigen zur Finanzierungs-Struktur.“

Ein gutes Geschäft

Dem Vernehmen nach würde sich ein Verkauf Damaris finanziell jedenfalls rentieren. Vor allem, wenn Damari mit Leipzig den Aufstieg in die deutsche Bundesliga schaffen würde. Dann würden die Violetten und ihr Investor nämlich mehr als doppelt soviel Ablöse kassieren wie sie im Sommer ausgegeben haben. Und Reyna gäbe es noch oben drauf.

Der Poker geht jedenfalls in die Schlussphase.

Harald Prantl

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen