Omer Damari ist der neue Austria-Stürmer

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Die Suche nach einem Nachfolger von Philipp Hosiner bei der Austria ist beendet.

Omer Damari soll in die Fußstapfen des zu Stade Rennes gewechselten Torjägers beim Wiener Traditionsverein treten und für die notwendigen Tore sorgen.

Der 25-jähirge Israeli wechselt von Hapoel Tel Aviv nach Wien-Favoriten und unterschreibt am Verteilerkreis für vier Jahre.

Nur die Freigabe fehlt noch

Alle Details sind ausgehandelt.  Die Violetten warten nur mehr auf die Freigabe, um den Transfer auch offiziell zu bestätigen.

Über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart. Laut israelischen Medien zahlen die Wiener weniger als die geforderten 1,6 Millionen Euro, aber immer noch mehr als eine Million Ablöse. Dazu soll der zwölffache Nationalspieler, der in 118 Pflichtspielen 66 Tore erzielte, ein fürstliches Gehalt erhalten.

Am späten Montagnachmittag landete Damari in Wien, am Dienstag folgten die medizinischen Tests.

Langwierige Transferposse

Der Wechsel des Stürmers zog sich zuletzt wie ein Kaugummi über mehrere Wochen - immer wieder gab es neue Statusmeldungen.

Er kommt, er kommt nicht. Er will, er will nicht.

Doch nun scheint sich für die Austria alles zum Guten entwickelt zu haben. „Ich bin froh, bei der Austria zu sein und dass die Saga endlich vorbei ist“, meint  Damari via „twitter“.

Über die Veilchen sagt der 172cm große, antrittsschnelle Angreifer: „Austria ist ein großer Klub. Viele Spieler haben von hier den Sprung zu Klubs in den Top-Ligen geschafft.“

Hoffen auf schnelle Integration

Nun gilt es für Austria-Trainer Gerald Baumgartner den Neo-Goalgetter, der auch mit Twente Enschede, Werder Bremen und Celtic Glasgow in Verbindung gebracht wurde, so schnell wie möglich zu integrieren.

Schließlich ging der Saisonstart mit nur einem Punkt aus zwei Spielen daneben.  Aus diesem Grund hielt AG-Vorstand Thomas Parits vor dem Vormittags-Training eine Ansprache vor versammelter Mannschaft.

„Ich erwarte mir eine deutliche Reaktion. Über die Qualität unserer Mannschaft gibt es für mich keine Zweifel, deswegen tut mir unsere Bilanz nach den ersten beiden Runden auch sehr weh. Wir können es ganz anders, das Team hat ein großes Potenzial und das muss sie jetzt auch ausschöpfen“, wird der Burgenländer auf der FAK-Homepage zitiert.

Potenzial, dass auch Damari mitbringt. Immerhin erzielte der Mittelstürmer in der letzjährigen Meisterschaft beachtliche 21 Treffer in 25 Einsätzen für den Vierten der abgelaufenen Saison.

Eine ähnliche Torquote würde auch in Wien alle glücklich machen.

 

Martin Wechtl

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