Weniger Fans, mehr Österreicher

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Zuschauerinteresse erneut rückläufig

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Das Zuschauerinteresse an der heimischen Bundesliga ist leicht rückläufig.

Wie die Liga am Mittwoch in einer Aussendung bekannt gab, besuchten bisher insgesamt 889.379 Fans die Spiele der ersten drei Saisonviertel.

Dies ergibt im Schnitt 6.588 Besucher pro Partie und damit um 6,6 Prozent weniger als im Vergleich zum Vorjahr.

Bereits ein Jahr zuvor ein Rückgang

Dabei war bereits nach Ende der Saison 2011/12 ein Rückgang von 11,5 Prozent zu 2010/11 festgestellt worden.

Größter Zuschauermagnet ist weiter der SK Rapid, 14.255 Besucher finden sich im Schnitt bei den Heimspielen im Hanappi-Stadion ein.

Über zehntausend Fans pro Match liegt noch Sturm Graz (10.163). Tabellenführer Austria Wien verbucht im Schnitt 9.052 Zuschauer, Vierter im Liga-Ranking ist Meister Salzburg mit 8.327.

Schlusslicht ist der SC Wiener Neustadt (2.796), der wie die Admira (2.854) auf nicht einmal dreitausend Besucher pro Heimspiel kommt.

Österreicher-Anteil hoch

Stolz vermeldete die Liga auch, dass der Österreicher-Anteil in der höchsten Spielklasse so hoch wie seit der Saison 1995/96 (Bosman-Urteil) nicht mehr ist.

Nach 27 Runden haben die Vereine im Schnitt in 75,9 Prozent der Gesamtspielminuten auf für die ÖFB-Auswahlteams einsatzberechtigte Akteure gesetzt.

An der Spitze dieser Wertung liegt die SV Ried mit 91 Prozent, acht Clubs haben mehr als 70 Prozent Österreicher im Einsatz.

Schlusslicht in dieser Kategorie ist Salzburg mit 48 Prozent, der Titelverteidiger profitiert als einziger Verein auch nicht von den Geldern aus dem 2004 eingeführten Österreicher-Topf.

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