"Das ist die Entscheidung des Trainers"

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Grödig gegen Altach – zweiter Versuch.

Nachdem die Begegnung am Samstag aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes wegen massiver Regenfälle abgesagt wurde, kann am Mittwoch (LIVE ab 18:30 Uhr im LAOA1-Ticker) gespielt werden.

Die Rasenverhältnisse sind kein Problem, bereits Dienstagabend war der FC Liefering im Das.Goldberg Stadion in der Ersten Liga gegen Hartberg im Einsatz.

Somit steht dem 13. Duell der beiden Kontrahenten – das erste in der Bundesliga – nichts mehr im Weg.

"Es ist ein Heimspiel und hier kann nur ein voller Erfolg das Ziel sein. Wir werden alles daran setzen, um nach der Niederlage gegen Rapid wieder zu einem Erfolgserlebnis zu kommen“, gibt Trainer Michael Baur die Marschroute der Grödiger vor.

Baur warnt vor Altach

Der Tiroler warnt aber gleichzeitig vor Altach: „Wir wissen ja, dass der Aufsteiger im ersten Jahr meist durch außergewöhnliche Leistungen aufzeigt, der SV Grödig war ja im letzten Jahr in der gleichen Situation. Im Gegensatz zu uns hat Altach bei Rapid gewonnen und dabei eine starke Performance gezeigt.“

Auf was man besonders aufpassen muss? „Die Vorarlberger haben eine kompakte Abwehr und vorne mit Hannes Aigner einen Mann, der jederzeit für Tore gut ist“, meint der 45-Jährige.

So viel zum Sportlichen.

Boller ausgemustert

Denn obwohl sich das Wetter wieder von seiner freundlicheren Seite zeigt, gibt es in Grödig eine dunkle Wolke in Form von Sascha Boller.

Der Deutsche wurde vom Chefcoach ausgemustert.

„Er ist ein ausgezeichneter Fußballer mit sehr viel Potenzial, steht sich leider aber selbst oft im Weg. Es waren gewisse Dinge nicht in Ordnung“, wird Baur in den „Salzburger Nachrichten“ zitiert.

LAOLA1 erreicht den Betroffenen und fragt nach dem Status quo nach. „Der Trainer war in den letzten Wochen nicht mit mir zufrieden. Mehr kann ich nicht sagen“, lautet Bollers kurze Antwort.

„Das ist die Entscheidung des Trainers“

Auf die angesprochenen „Dinge“ will der 30-Jährige nicht eingehen. „Dazu möchte ich nichts sagen. Nur so viel: Während der Länderspielpause bin ich zu den Amateuren versetzt worden. Das akzeptiere ich. Alles andere ist die Entscheidung von Michael Baur.“

Auch das Zitat, „er steht sich selbst im Weg“, lässt der Mittelfeldspieler unkommentiert. „Wenn er so etwas sagt, muss er es erklären, was er damit meint. Ich werde das nicht kommentieren.“

Das Verhältnis der beiden sei aber nach wie vor professionell. „Ich habe mit ihm gesprochen. Er hat gesagt, ich soll jetzt einmal das Spiel bei den Amateuren machen. Dann sehen wir weiter.“

„Werde Vollgas geben“

Der Grödig-Betreuer lässt die Tür für eine weitere Zusammenarbeit jedenfalls offen. „Es liegt an ihm, dass er sich wieder aufdrängt“, erklärt der 40-fache Internationale.

Genau das, möchte Boller tun: „Ich werde im Training Vollgas geben, damit mich der Trainer bald wieder berücksichtigt“, verspricht der Blondschopf, der sich als keinen schwierigen Charakter bezeichnet, abschließend.

Ob er eine zweite Chance bekommt, wird sich zeigen.


Martin Wechtl

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