Barazite: Alles klar mit FAK?

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Also doch: Barazite vor Rückkehr zum FK Austria

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„Das ist in der klassischen Gerüchteküche einzuordnen und im Moment kein Thema.“

So kommentierte Austria-Vorstand Markus Kraetschmer Anfang Jänner eine mögliche Verpflichtung von Nacer Barazite (LAOLA1-Transferliste).

Kurz zuvor war der Niederländer mit marokkanischen Wurzeln angeblich am Flughafen Wien-Schwechat gesichtet worden.

In Umlauf gebracht wurde das Gerücht via „twitter“, aber sowohl Barazite als auch der Tabellenführer der tipp3-Bundesliga dementierten umgehend.

Leihe mit Kauf-Option

Zwei Wochen ist das jetzt her – und plötzlich könnte eine Rückkehr des einstigen Publikumslieblings doch bevor stehen.

Laut französischen Medienberichten soll der Transfer nämlich kurz vor dem Abschluss stehen, gegenüber LAOLA1 bestätigt die Austria Gespräche mit dem Offensiv-Allrounder.

Die Eckdaten sollen bereits geklärt sein. So wird Barazite zunächst für ein halbes Jahr nach Wien-Favoriten ausgeliehen, danach hat die Austria eine Kauf-Option auf den 22-Jährigen, dessen Vertrag beim AS Monaco noch bis Juni 2016 läuft.

Arbeitszeit: 72 Minuten

Barazite wurde seit seinem Wechsel vor einem Jahr im Fürstentum nie glücklich – weder unter Ex-Trainer Marco Simone, noch unter dessen Nachfolger Claudio Ranieri.

Schnell wurde an der Cote d'Azur aus dem Hoffnungsträger der 4,5-Mio.-Flop. Soviel betrug in der Winterpause 2011/2012 die Ablösesumme, von der rund ein Drittel an den FC Arsenal ging.

In der laufenden Spielzeit kam Barazite bislang auf vier (Kurz-)Einsätze in der zweiten französischen Liga – alle von der Ersatzbank. Arbeitszeit: 72 Minuten.

Erfolgreich am Verteilerkreis

Deutlich besser lief es für den ehemaligen U21-Teamspieler der Niederlande am Verteilerkreis.

In der Saison 2011/2012 erzielte er in 18 Spielen acht Tore und bereitete vier weitere vor.

Der Spieler hatte in Interviews nach seinem Wechsel immer wieder betont, wie wohl er sich in Wien gefühlt hat und dass er eines Tages zurückkehren wolle.

Reise nach "Happiness"

Auch bei der Austria weiß man, was man am dribbelstarken Stürmer hatte. „Wir kennen die Qualitäten von Barazite“, sagte Markus Kraetschmer zum Jahresbeginn, und: „Würde jemand kommen, der das finanziert, wären wir die letzten, die Nein sagen würden.“

Eine offizielle Bestätigung der Vereine steht noch aus, auch Nacer Barazite war vorerst für LAOLA1 für keine Stellungnahme erreichbar.

Bislang lässt er nur seinen letzten „twitter“-Eintrag sprechen – ein Bild von einer Ortstafel, Ziel der Reise: Happiness!

 

Stephan Schwabl

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