Violettes Licht für Felix Magath

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Violettes Licht für Felix Magath

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Drei Stunden lang hat der Aufsichtsrat der Wiener Austria am Dienstag-Abend in der Generali Arena getagt.

Es ging darum, sich auf einen neuen Trainer, der die Veilchen in eine rosigere Zukunft führen soll, zu einigen.

Am Ende wurde von "einigen Kandidaten" gesprochen, wie LAOLA1 erfuhr, hat sich tatsächlich aber ein klarer Favorit herauskristallisiert: Felix Magath.

In den kommenden zehn Tagen

Der Aufsichtsrat hat quasi violettes Licht für eine Verpflichtung des 61-Jährigen gegeben. In den kommenden zehn Tagen soll der Deutsche dann als neuer Mann präsentiert werden.

"Wir haben es uns in dieser Aufsichtsratssitzung nicht leicht gemacht und drei Stunden lang über alles diskutiert, denn es ist eine der wichtigsten Entscheidungen für die Austria überhaupt", sagt Klub-Präsident Wolfgang Katzian, ohne konkrete Namen nennen zu wollen.

Finale Verhandlungen

Nun beginnen AG-Vorstand Markus Kraetschmer und Sportdirektor Franz Wohlfahrt mit den finalen Verhandlungen. Sollte dabei nichts mehr schiefgehen, sitzt in der kommenden Saison Magath auf der violetten Betreuerbank.

Magath ist seit Mitte September 2014, als ihn Fulham entlassen hatte, arbeitslos. Er wurde mit Wolfsburg (2009) deutscher Meister und holte mit den Bayern 2004 und 2005 das Double.

Der Wunschkandidat hat abgesagt

Wunschkandidat der Veilchen war bis zuletzt jedoch Mirko Slomka, der in den Stunden vor der Aufsichtsrat-Sitzung jedoch ein wenig überraschend eine endgültige Absage erteilte.

Außenseiterchancen wurden bis zuletzt Walter Kogler und Werner Gregoritsch eingeräumt. Letzterer bestätigt gegenüber LAOLA1 Kontakt zur Austria gehabt zu haben, will aber nun schon seit einiger Zeit nichts mehr von den FAK-verantwortlichen gehört haben.


Harald Prantl

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