Wacker-Interesse abgeklungen?

Der ehemalige Nationalspieler gesteht, dass es für ihn doch überraschend kam, im Sommer auf der Strecke zu bleiben.

„Es hat nicht viel gefehlt und ich wäre wo untergekommen. Es hat aber nicht sollen sein.“ Mögliche Transfers zu Slovan Bratislava und CSKA Sofia scheiterten.

Der Wiener hofft jedenfalls inständig, demnächst einen Klub zu finden. „Es hat sich der eine oder andere Verein gemeldet, aber fix ist noch nichts.“

Darunter auch Wacker Innsbruck, doch seit einer kurzen Anfrage herrscht Funkstille. „Wacker hat sich gemeldet, seitdem habe ich nichts mehr von ihnen gehört. Vielleicht melden sie sich noch einmal.“

Präferenzen gebe es in seiner Lage keine. „Für mich ist primär wichtig, dass ich wo unterkomme. Ob Österreich oder Ausland, ist egal. Ich habe echt wieder Bock Fußball zu spielen. Momentan ist alles ein Thema. Wenn sich jemand meldet, höre ich mir die Sache an. Egal wer“, versichert der Mittelfeldspieler.

Sulimani fühlt sich fit

Emin Sulimani wartet sogar noch länger auf einen neuen Job. Ende August 2012 löste der mittlerweile 27-Jährige seinen Vertrag bei der Admira – verletzungsbedingt.

Die Probleme in der Schambein- und Leistenregion, die erstmals bereits 2010 auftraten, machten es dem Ex-Austrianer unmöglich, sein volles Potenzial auszuschöpfen.

Fast eineinhalb Jahre und etliche Operationen später, wünscht sich der Offensiv-Geist nichts mehr, als ein baldiges Comeback.

„Ich hoffe, dass ich demnächst wo unterkomme, was allerdings in meiner Situation schwierig ist. Ich bin ja wegen meiner Verletzung aus meinem Vertrag ausgestiegen und war davor schon immer wieder verletzt. Das kriegen die Vereine natürlich mit.“

Schwierige Vereinssuche

Fitgehalten hat er sich vollkommen alleine. „Ich war lange in Deutschland bei Mike Steverding (ÖFB-Physiotherapeut, Anm.), ihn kenne ich schon lange, damals, von der U21. Bei ihm habe ich mich wochenlang vorbereitet, und nun trainiere ich ständig am Platz. Ich bin jedenfalls fit, bin gerade dabei, mich auch körperlich auf den Stand zu bringen, damit ich sagen kann, dass ich bei einem Verein wieder einsteigen kann.“

Dies sei nicht einfach, denn wer sich nicht präsentieren kann, erwecke auch kein Interesse. „Jetzt möchte ich zumindest irgendwo mittrainieren, damit Vereine wieder auf mich aufmerksam werden“, erklärt Sulimani.

Es gab sogar im letzten Sommer und auch im Herbst Anfragen, doch auf eigenen Wunsch wurde abgelehnt. “Das wären durchaus interessante Aufgaben gewesen. Leider war ich damals noch nicht fit genug. Ich wollte nicht zu früh anfangen.“

Nun sei er jedoch für eine Rückkehr bereit - so wie Thomas Prager und rund 100 andere arbeitslose Kicker.

 

Martin Wechtl

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