Die Bundesliga-Klubs im Abo-Check

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Für viele Fans ist es ein Muss - das Saison-Abo.

Dieser Tage pilgern unzählige Fans zu ihren Vereinen, um sich ihr Ticket für die neue Spielzeit zu sichern.

Was die Klubs dafür verlangen, ist aber unterschiedlich.

LAOLA1 hat sich die Abo-Preise der Bundesligisten genauer angesehen:

DAS BILLIGSTE ABO:

Anm.: Preise sind jeweils Stehplätze bzw. Fantribüne für Erwachsene. Diverse Vergünstigungen (Mitgliedschaft, etc.) wurden nicht eingerechnet.

Nirgendwo ist das Abo auf der Fantribüne so billig wie in Innsbruck. Gerade einmal 7,50 Euro bezahlt man für ein Heimspiel des FC Wacker. Insgesamt verlangt die Hälfte der Klubs weniger als zehn Euro pro Partie. Tabellenschlusslicht ist der SC Wiener Neustadt, wo man für 18 Besuche am Stehplatz 225 Euro hinblättern muss.

Erwähnt werden müssen auch die diversen Vergünstigungen, die in der Tabelle noch nicht einberechnet sind. So erhalten etwa bei der Austria, dem FC Wacker, der SV Ried und in Wr. Neustadt Vereinsmitglieder zehn Prozent Rabatt. Bei Rapid und Sturm bekommen Mitglieder die Abos sogar 15 Prozent billiger. In Salzburg dürfen sich Mitglieder der offiziellen Fanclubs über zehn Prozent Ermäßigung freuen. Die Admira und die SV Ried verteilen die Stehplatz-Abos an Fanclub-Mitglieder sogar um 25 Prozent billiger. Außerdem gibt es mit Abos bei einigen Klubs gratis Eintritt bei Testspielen, den Amateuren und auch den Cup-Heimspielen.

DAS TEUERSTE ABO:

Anm.: Preise sind jeweils Sitzplätze der besten Kategorie (ausgenommen VIP) für Erwachsene. Diverse Vergünstigungen (Mitgliedschaft, etc.) wurden nicht eingerechnet.

Wer die Spiele nicht im Stehen, sondern sitzend auf den besten Plätzen verfolgen will, muss natürlich tiefer in die Tasche greifen. In dieser Hinsicht kommt man bei Aufsteiger Grödig am billigsten davon - für gerade einmal 1,67 Euro mehr pro Spiel, also ingesamt 30 Euro, bekommt man statt eines Steh- ein Sitzplatz-Abo. Richtig teuer kann es hingegen in Salzburg werden. Wer auf der Längsseite im zweiten Rang Platz nehmen will, legt 24 Euro pro Spiel ab.

DAS BILLIGSTE VIP-ABO:

Anm.: Preise sind jeweils die billigste VIP-Kategorie für Erwachsene. Diverse Vergünstigungen (Mitgliedschaft, etc.) wurden nicht eingerechnet.

Wer nicht nur Fan, sondern auch eine sehr wichtige Person sein will, ist im VIP-Klub bestens aufgehoben. Da muss man dann auch nicht zusehen, wenn die eigene Mannschaft mal wieder schlecht spielt. Es gibt Essen und Trinken gratis und geschäftliche Kontakte lassen sich auch noch knüpfen. Außerdem trifft man immer wieder auf Vereins-Verantwortliche, denen man die Meinung geigen kann.

Solch ein Luxus hat natürlich seinen Preis. Wobei auch hier die Unterschiede groß sind. So bekommt man für das Geld eines VIP-Abos in Graz fast fünf VIP-Dauerkarten in der Südstadt. Es ist jedoch auch zu erwähnen, dass die Qualität von Speis, Trank und Service teilweise sehr unterschiedlich ist.

DIE LEISTUNGEN:

Anm.: Angenommen wurden die billigsten Abo-Preise der aktuellen Saison (siehe erste Tabelle) und die Leistungen im Heimspielen der Vorsaison. SV Grödig scheint nicht auf, da der Klub in der vergangenen Saison in der Ersten Liga spielte.

Diese Tabelle ist eine statistische Spielerei. Sie stellt die Preise und die Leistungen der Teams gegenüber. Angenommen, die Teams spielen von den Ergebnissen her wieder so wie in der Vorsaison. Dann bekäme man verhältnismäßig in Salzburg für sein Geld den meisten Erfolg geboten. In Wolfsberg müsste man hingegen zehn Euro für einen Punktgewinn hinblättern. Und ganz tragisch würde die Lage in Wiener Neustadt aussehen - dort würde ein Tor nämlich über 14 Euro kosten.


Harald Prantl

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