LAOLA1 blickt auf Admiras Saison zurück

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Es ist an der Zeit, Bilanz zu ziehen.

LAOLA1 blickt auf die Saison des FC Admira Wacker Mödling zurück: Feedback für jeden eingesetzten Spieler, die Punkteausbeute gegen alle Gegner, ein Fazit dieser und ein Ausblick auf die kommende Spielzeit.

Plus: Wähle das Tor der Saison der Niederösterreicher!

DAS SPIELER-ZEUGNIS


Stefan Schwab (33 Spiele/7 Tore/1 Assists): Der Dauerbrenner war auch gleichzeitig der beste Torschütze der Südstädter. Trotz seines jungen Alters (22) Führungsspieler und Antreiber aus dem Mittelfeld.

Lukas Thürauer (32/3/2): Nach einem starken Beginn fiel der Ex-St-Pöltener so wie viele andere auch in ein Loch. In Form, eine absolute Bereicherung für die spielerischen Elemente.

Stephan Palla (26/0/2): War über weite Strecken auf der linken Seite gesetzt. Kehrt nach drei Jahren bei der Admira in diesem Sommer zu Rapid zurück.

Patrick Tischler (25/0/0): Lieferte sich einige Schnitzer und bekam im Winter mit Macho eine neue Nummer eins vor die Nase gesetzt. Nach dessen Verletzung im Finish ein echter Rückhalt.

Gernot Plassnegger (25/0/3): Der 35-Jährige spielte seine Routine aus, das Rad der Zeit ist aber auch bei ihm nicht stehengeblieben. Verlässt die Admira nach vier Jahren.

Issiaka Ouedraogo (25/6/6): Technisch stark und ein ständiger Unruheherd für die Verteidiger. Rackerte wie kaum ein anderer, im Abschluss allerdings oftmals nicht konsequent genug.

Bernhard Schachner (24/1/2): Kam zwar zu 24 Einsätzen, wurde jedoch zehn Mal ausgewechselt. Kämfpte so wie in der vergangenen Saison mit zahlreichen Verletzungen.

Thorsten Schick (23/5/5): Startete ebenfalls stark in die Saison, hatte in Folge aber zu viele schwankende Leistungen. Traumtore gegen Wacker und Stum.

Richard Windbichler (22/1/1): Mehr Licht als Schatten. Zudem kostete ihn eine hartnäckige Rückenverletztung weite Teile des Frühjahres. Zum Schluss erneut verletzt.

Patrik Jezek (22/1/5): Die Routinier blieb heuer hinter den Erwartungen zurück, erzielte nur ein Tor und bereitete fünf Treffer vor. Sein Engagement endet im Sommer.

Marcel Sabitzer (17/3/3): Anhaltende Wechselgerüchte im Herbst hatten Auswirkungen auf seine Leistungen. Im Winter folgte dann auch der Transfer zu Rapid.

Stephan Auer (16/0/2): Kam sowohl rechts als auch links in der Abwehr zum Zug. Hatte aufgrund vieler Verletzungen doch einige Einsatzzeit - allerdings nicht so stark wie im vergangenen Frühjahr.

Andreas Schrott (15/1/1): Am Anfang Stammspieler, wechselte der Tiroler in der Winterpause zu Regionalligst FC Liefering.

Thomas Ebner (15/0/0): Im Herbst spielte der 21-Jährige keine Rolle, im Frühjahr stand er dafür mit Ausnahme von einer Partie immer in der Stammelf.

Daniel Lucas Segovia (15/3/1): Der spanische Erste-Liga-Bomber wurde im Winter engagiert und sollte die Lücke in der Offensive nach den Abgängen von Hosiner und Sabitzer schließen. Konnte die Erwartungen jedoch nicht erfüllen und spielte nur zwei Mal durch.

Daniel Drescher (14/0/0): Rutschte nach der fünften Runde aus der Stammelf und war in Folge nur mehr gefragt, wenn Not am Mann war.

Christoph Schößwendter: (14/1/0): Der 24-Jährige sollte als Winter-Verstärkung die Abwehr-Porbleme lösen. Dies gelang ihm nur bedingt - mit 75 % gewonnen Kopfball-Duelle der ligaweit zweitbeste Spieler in dieser Kategorie.

Daniel Toth (14/1/0): Der 25-Jährige musste sich mit der Jokerrolle abfinden. Wurde bei 14 Einsätzen acht Mal eingewechselt.

Patrick Mevoungou (13/0/0): Kam ebenfalls über einen Reservistenpart nicht hinaus. Stand lediglich 672 Minuten am Platz.

Benjamin Sulimani (13/2/1): Auch in der zweiten Saison im Oberhaus nicht die gewünschte Waffe im Sturm. Verlässt den Klub im Sommer.

Jürgen Macho (12/0/0): Kam im Winter und sollte das Tormannproblem beheben. Wurde mit Fortdauer immer besser, ehe ihn erneut eine schwere Knieverletzung außer Gefecht setzte. Zukunft offen.

Peter Pöllhuber (12/0/0): Eine enttäuschende Saison. Nach einem durchwachsenen Herbst absolvierte der 28-Jährige im Kalenderjahr 2013 kein einziges Pflichtspiel mehr.

Maximilian Sax (12/1/0): Der Niederösterreicher zeigte zunächst gute Ansätze, verschwand dann aber von der Bildfläche.

Rene Seebacher (10/0/1): Konnte kaum an die Vorstellungen aus der vergangenen Saison anschließen. Ein Innenbandriss beendete das Spieljahr vorzeitig.

Thomas Weber (9/0/0): Der Wiener durfte von der zweiten bis zur fünften Runde ran, dann wurde es ruhig um ihn.

Rene Schicker (9/3/0): Galt nicht unbedingt als Lieblingsspieler von Trainer Didi Kühbauer und ging im Winter leihweise nach Hartberg.

Tito (9/1/3): Auch der Spanier war eine Winter-Neuverpflichtung. Der Flügelflitzer sorgte für frischen Wind auf der linken Seite. Ein Verletzung stoppte ihn.

Patrick Seeger (7/0/0): Nach einem Meniskuseinriss zu Saisonbeginn konnte der Vorarlberger nie richtig Fuß fassen.

Philipp Hosiner  (6/5/3): Der Burgenländer ließ bereits bei der Admira erahnen, welche unglaubliche Saison er spielen sollte. Fünf Tore in den ersten sechs Spielen. Wechselte am 31. August zur Austria.

Markus Lackner (3/0/0): Feierte in der 19. Runde gegen Admira sein Bundesliga-Debüt.

Andreas Leitner (2/0/0): Der junge Torhüter leistete sich bei seinem ersten Bundesliga-Spiel zwei grobe Schnitzer, die auch zwei Gegentore zur Folge hatten.

Daniel Gremsl (2/0/0): Durfte heuer ebenfalls seinen Einstand im Oberhaus feiern. Und das gleich im Hanappi-Stadion gegen Rapid.

Bernhard Fucik (2/0/0): Sah in der Südstadt kaum Perspektiven und wechselte im Winter zur Vienna.

Matus Mikus (2/0/0): Zwei Kurzauftritt im Frühjahr. Dann folgte ein Mittelfußbruch und das frühe Saisonende.

Markus Rusek (1/0/0): Hatte das Vergnügen gegen die Wiener Austria sein Debüt zu feiern.

FAZIT UND KADERPERSPEKTIVE: Prominente Abgänge und unfassbares Verletzungspech.Die Admira kam in dieser Saison kaum zur Ruhe. Nach dem Abschied von Christopher Dibon im Sommer (Salzburg), verließen auch noch Philipp Hosiner (Austria) und Marcel Sabitzer (Rapid) die Südstädter während der Saison. Diese drei Spieler, die der Admira im vergangenen Jahr noch ihren Stempel aufgedrückt hatten, konnten einfach nicht eins zu eins ersetzt werden. Zudem ließen auch Leistungsträger wie Patrik Jezek oder Richard Windbichler aus. Außerdem wütete der Verletzungsteufel. Teilweise musste Trainer Didi Kühbauer auf bis zu zehn Spieler verzichten. Trotz der Rückschläge konnte die Admira aber phasenweise spielerisch überzeugen, leistete sich jedoch zu viele Schnitzer in der Defensiv. Hier gehört der Hebel angesetzt. Mit Neuverpflichtungen sind im Sommer zur rechnen, schließlich verlassen bereits Jezek, Plassnegger, Sulimani und Seeger fix den Klub.


*) Anmerkung: Die Pfeile symbolisieren, ob die Saison für einen Spieler nach Kritierien wie Leistung, Einsatzzeit und Standing innerhalb eines Vereins ein Fort- oder Rückschritt war, oder ob er sein Level gehalten hat.

SO VIELE PUNKTE HOLTE ADMIRA GEGEN...

 

RB SALZBURG

Punkte:



AUSTRIA WIEN

Punkte: -



SK RAPID

Punkte:



SK STURM

Punkte:



WOLFSBERGER AC

Punkte:



SV RIED

Punkte:



WIENER NEUSTADT

Punkte:



FC WACKER INNSBRUCK

Punkte:



SV MATTERSBURG

Punkte:

LAOLA1-BILANZ

Die "Unabsteigbaren" haben es geschafft - in letzter Sekunde! Dank eines Herzschlag-Finales in Mattersburg blieb der Admira der Gang in die Erste Liga erspart. Damit wurde eine enttäuschende Saison zumindest gerettet. Anhand der Admira wurde wieder aufgezeigt, dass das zweite Jahr in der Bundesliga, das schwierigste ist. Nach einer fantastischen Vorjahres-Saison, die sogar mit der Europacup-Teilnahme gekrönt wurde, kam heuer der Absturz. Man hatte den Anschein, als ob sich die Spieler zeitweise gar nicht bewusst waren, wie ernst die Lage ist - beziehungsweise man einfach nicht damit gerechnet hat, in den Abstiegsstrudel zu sinken. Schlussendlich wurde die Kurve gekratzt. Die daraus gesammelten Erfahrungen können für die Entwicklung der jungen Mannschaft aber bestimmt goldwert sein. So eine schwierige Situtation bewältigt zu haben, stärkt den Charakter und macht mit für die Zukunft. Man darf also gespannt sein, wie sich die Truppe in der kommenden Saison präsentieren wird.

 

Martin Wechtl

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