Zahlen zum Bundesliga-Herbst

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Das sind die Zahlen des Bundesliga-Herbstes 2011

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Seit Sonntag ist sie vorbei, die Herbstsaison 2011.

Nach 19 Spieltagen und insgesamt 95 Partien haben sich die zehn Mannschaften in die verdiente Winterpause verabschiedet.

Nach Weihnachten und Neujahr findet diese Anfang Jänner durch den Trainingsstart ein Ende.

Spannendes Frühjahr

Wenn dann am Wochenende rund um den 11. Februar 2012 die Kugel in der Bundesliga wieder rollt, startet Rapid mit 32 Punkten als Winterkönig in die Saison.

Das allerdings punktegleich mit der SV Ried. Nur zwei Punkte dahinter Red Bull Salzburg, wiederum zwei weiter hinten Austria und Admira.

Mit 27 Zählern ist auch der SK Sturm noch im realistischen Meisterrennen, die Grazer könnten also ihren Titel verteidigen.

Auf der anderen Seite hat Schlusslicht Kapfenberg schon sieben Punkte Rückstand auf den vorletzten Platz, den Mattersburg inne hat.

Warum die Ausgangslage so ist, wie sie ist, hängt auch mit den Statistiken des Herbstes zusammen.

Wer erzielte einen Vierer-Pack? Wer traf am meisten nach Standardsituationen?

Das sind die Zahlen dieses Herbstes:

  • Die 17. Runde war mit nur drei Treffern (Schnitt 0,6) die torärmste in der Geschichte der Zehnerliga, die 10. Runde mit 20 (Schnitt 4,0) die beste Ausbeute seit der 2. Runde 2010/11 (21).
  • Roland Linz gelangen als einzigem Spieler vier Tore in einem Spiel. Das war beim 5:0 der Austria gegen Kapfenberg.
  • Drei Mal schlugen mehrere Spieler zu: Philipp Hosiner (Admira) beim 4:2 gegen die Austria, Guido Burgstaller (Rapid) beim 4:2 gegen Salzburg und Roman Kienast (Sturm) beim 5:1 gegen die Austri
  • Sturms Darko Bodul (3), Salzburgs Stefan Maierhofer (2) und Admiras Patrik Jezek 2 erzielten jeweils mehrere Doppelpacks.
  • Elf Freistoßtore konnten verzeichnet werden: Bürger (Mattersburg) 2, Siebenhandl (Wr. Neustadt, als zweiter Torhüter nach Otto Konrad), E. Sulimani (Admira), Lexa (Ried), Wallner (Salzburg), Madl (Wr. Neustadt), Sencar (Kapfenberg), Merino (Innsbruck), Rath (Mattersburg), Carril (Ried)
  • Die meisten Kopfballtore erzielte Stefan Maierhofer (4). Drei Mal schlugenauf diese Weise Bürger (Mattersburg), Nuhiu, Ordos (Kapfenberg) und Reifeltshammer (Ried) zu.
  • Mit acht Toren war Ried die Nummer eins in dieser Hinsicht, gefolgt von Rapid, Salzburg (jeweils plus ein Eigentor) und Innsbruck je 7, Sturm 5, Austria, Admira und Mattersburg je 4, Kapfenberg 3 und Wr. Neustadt 1.
  • Kapfenberg kassierte mit zehn (plus ein Eigentor) die meisten vor Admira 8 (plus ein Eigentor), Austria und Sturm je 7, Wr. Neustadt 6, Ried 5, Salzburg, Mattersburg je 3, Rapid und Innsbruck je 1.
  • Die meisten Joker-Tore fielen auf Seiten Rapids 7 (u.a. Salihi 3 x). Dahinter: Sturm 6, Ried 5, Admira, Innsbruck, Kapfenberg je 4, Salzburg, Mattersburg je 3, Austria, Wr. Neustadt je 2.
  • Wie sieht es hinsichtlich der Elfmeter aus? Von 18 verhängten Penaltys wurden 16 verwertet, nur Perstaller (Innsbruck) scheiterte an Gustafsson (Salzburg), der somit alle fünf in der Bundesliga gegen ihn getretenen Elfer hielt, und Barazite (Austria) fand in Safar (Innsbruck) seinen Meister. Der gebürtige Ungar parierte in der Bundesliga damit seinen insgesamt siebenten Penalty. Hofmann (Rapid) verwandelte alle drei und hält nun bei 25 Treffern (vier vergab er).
  • Sturm, Rapid und Ried erhielten je drei Penaltys zugesprochen und verwerteten alle drei. Ferner: Admira und Wr. Neustadt je 2/2, Austria und Innsbruck je 2/1, Salzburg 1/1, während Mattersburg und Kapfenberg bisher leer ausgingen. Kapfenberg ist mit vier gegen die Elf verhängten Elfern die negative Nummer eins (4/4). Dann folgen Innsbruck 3/2, Rapid, Austria, Admira, Wr. Neustadt je 2/2, Salzburg 2/1 und Mattersburg 1/1. Gegen Ried und Sturm wurde noch kein Elfer gepfiffen.

  • Ried und Admira gelangen jeweils zehn Tore im Finish (ab der 76. Minute plus Nachspielzeit): Für die Innviertler bedeutete dies zwei Mal den Sieg und zweimal noch ein Remis. Die Gludovatz-Schützlinge erhielten übrigens nur ein einziges Tor in diesem Abschnitt, beim 1:2 in Wien gegen die Austria durch Suttner in der 91. Minute. Der Aufsteiger durfte sich gleich drei Mal über den späten Sieg freuen, zwei Mal reichte es zum Unentschieden.
  • Weiters: 9 Tore (Rapid/3 x Sieg), Austria (4 x Sieg, 1 x Remis), 8 Tore: Sturm (2 x S, 2 x R), 7 Tore: Salzburg (1 R), 6 Tore: Mattersburg (2 R), 5 Tore: Wr. Neustadt (1 S, 2 R), 4 Tore: Innsbruck (1 R), Kapfenberg (1 S, 2 R). Sturm-Stürmer Bodul war mit fünf Treffern der erste Spezialist der späten Tore, dann folgten Ordos (KSV) 4, Bürger, Jezek, Zulj (Ried) je 3,
  • Kapfenberg kassierte elf Tore im Finish, verlor aber dadurch nur einmal, bei einem Remis. Sturm und Mattersburg erhielten jeweils zehn Tore im Finish. Die Grazer verloren dadurch einmal und spielten dreimal nur remis. Die Burgenländer kassierten dadurch sechsmal eine Niederlage und spielten zweimal nur Unentschieden. Weiters: 9 Tore: Innsbruck (2 N, 3 R), 7 Tore: Austria (2 R), 6 Tore: Admira (1 N, 2 R), 5 Tore: Rapid (1 N, 1 R), Wr. Neustadt (1 N), 4 Tore: Salzburg (1 N), 1 Tor: Ried (1 N).
  • Tore in der Anfangs-Viertelstunde: Salzburg 6, Austria, Admira je 5, Rapid, Wr. Neustadt je 4, Ried, Sturm je 3, Kapfenberg und Mattersburg je 2. Innsbruck 1. Ried kassierte 6, Salzburg, Kapfenberg je 5, Wr. Neustadt, Mattersburg je 4, Austria, Sturm, Admira je 3, Rapid, Innsbruck je 1. Maierhofer und Barazite waren mit je drei Erfolgen die erfolgreichsten, schnellen Schützen.
  • Tore aus Standards: Ried 12, Innsbruck 9, Rapid, Mattersburg je 8, Sturm, Admira je 7, Salzburg 6, Wr. Neustadt, Kapfenberg je 5, Austria 4.
  • Tore nach Standards kassiert: 13 Kapfenberg, 10 Admira, 9 Austria, 7 Rapid, 6 Sturm, Innsbruck, Mattersburg, 5 Salzburg, Wr. Neustadt, 4 Ried.
  • Tore 1. und 2. Hälfte: Rapid 10/20 (kassiert 7/12), Ried 12/17 (12/6), Salzburg 16/16 (11/9), Austria 13/21 (12/18), Admira 14/16 (8/20), Sturm 9/24 (10/18), Innsbruck 11/9 (8/16), Wr. Neustadt 7/10 (11/16), Mattersburg 8/14 (9/17), Kapfenberg 5/8 (18/22)
  • Welche Ergebnisse gab es am öftesten? 1:1 (16 Mal), 0:0 (12), 2:1 (11), 1:0 (10), 2:0 (9), 3:0 (8), 2:2,3:1 (je 6), 3:2 (5), 4:2 (4), 5:0 (3), 5:1 (2), 3:3,4:3,6:1 (je 1)

  • Negativ-Serien: 10 Runden (10.-19. Runde) sieglos Kapfenberg (0-3-7), fünf Niederlagen in Folge (4.-8. Runde). 9 Runden (1.-9. Runde) Mattersburg (0-4-5), saisonübergreifend sogar 13 Runden (0-6-7). 8 Runden (2.-9. Runde) Innsbruck (0-5-3), 7 Runden (9.-15. Runde) Salzburg (0-2-5) und sechs A-Spiele sieglos (0-1-5), fünf A-Niederlagen in Folge. 7 Runden (13.-19. Runde): Admira (0-3-4), 6 Runden (6.-11.): Wr. Neustadt (0-3-3), 5 Spiele (3.-7.): Rapid (0-3-2), 4 Runden (1.-4.) Ried (0-2-2) sowie Austria (2 Mal/11.-14./0-3-1 und 16.-19./0-2-2), 3 Spiele: Sturm (zweimal/Runden 1-3/0-2-1) und 7-9 (0-1-2)
  • Aus allen 10 Auswärtsspielen sieglos Sturm (0-4-6). Alle 9 Auswärtspiele: Kapfenberg (0-1-8).
  • Höchste Siege: Salzburg - Kapfenberg 6:0, Austria - Kapfenberg 5:0, Sturm - Wr. Neustadt 5:0, Innsbruck - Ried 0:5, Rapid - Kapfenberg 5:1, Sturm - Austria 5:1
  • Je drei Siege in Folge schafften nur die Austria und Ried.
  • Punkte gegen Konkurrenten: Sturm mit 18 (aber nur neun gegen das übrige Quartett), Rapid 16 (16), Austria 16 (12), Salzburg 15 (15), Admira 14 (14), Ried 10 (aber 22 gegen das übrige Quartett).
  • Die eisernen Spieler: Alle 19 Spiele (voll) bestritten nur fünf Spieler. Die Torhüter Gebauer (Ried), Siebenhandl (Wr. Neustadt) und Wolf (KSV) sowie Reifeltshammer (Ried) und Abraham (Innsbruck).
  • Je 19 Spiele, aber nicht voll, kamen auch acht weitere Akteure zum Einsatz: Plassnegger (Admira), Hadzic (Ried), Junuzovic (alle je einmal ausgewechselt), Klein (Austria/in Salzburg ausgeschlossen), Jezek (2 a), Bürger (3 a), Höller (beide Mattersburg/6 a), Nacho (Ried/6 a, 4 x eingewechselt). Bei Rapid kamen Hofmann (11 a) und Trimmel (9 a, 1 e) mit je 18 zu den meisten Einsätzen, bei Sturm Thomas Burgstaller (18/2 e), in Salzburg Svento (1 a) und Leonardo (5 a, 3 e) mit je 17.
  • Einen Trainer-Wechsel gab es: Der Deutsche Thomas von Heesen ersetzte ab 29. November Werner Gregoritsch, von dem sich der Kapfenberger SV am 22.11. nach mehr als fünf Jahren trennte.
  • Wer pfiff? Insgesamt 17 Referees kamen in den 95 Spielen zum Einsatz. Mit je acht waren Manfred Krassnitzer, Oliver Drachta, Rene Eisner und Gerhard Grobelnik am öftesten dran vor Harald Lechner, Thomas Gangl, Martin Hameter, Robert Schüttengruber, Thomas Einwaller und Robert Schörgenhofer je 7.

  • Serien: Am längsten ungeschlagen war Aufsteiger Admira mit 13 Runden (2.-14.) mit sieben Siegen und sechs Remis, allerdings sind die Südstädter nun auch schon sieben Spiele in Folge sieglos (0-3-4). Rapid (4-5-0) und Ried (5-4-0) halten aktuell bei je neun Runden ohne Niederlage. Dann folgt Salzburg mit acht (1.-8. Runde mit fünf Siegen, drei Remis), saisonübergreifend hatten die Bullen aber sogar 14 Spiele in Folge (10-4-0) ohne Niederlage überstanden.
  • Weiters: 6 Spiele Austria (1-5-0/12.-17. Runde), 4 Spiele Innsbruck (vier Remis, 3.-6. Runde), Wr. Neustadt (1-3-0/14.-17.), Sturm (zweimal drei Runden - 2-1-0/4.bis 6. und 2-1-0/10.-12.), Mattersburg (1-2-0/12.-14.), 2 Spiele Kapfenberg (1-1-0/2./3. Runde).
  • Heimspiele: 10 Spiele unbesiegt: Salzburg (5-5-0)/saisonübergreifend sogar 13 (7-6-0), 9 Spiele: Sturm (7-2-0/saisonübergreifend 12 Spiele (9-3-0), 8 Spiele: Ried (5-3-0), 7 Spiele: Rapid (4-3-0) usw.
  • Auswärtsspiele: 5 Spiele unbesiegt Innsbruck (1-4-0/die ersten fünf A-Spiele).

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