Rallye - WRC

Mayer vor Debüt in der WRC

Niederösterreicher Walter Mayer sitzt bei Schweden-Rallye erstmals in einem WRC-Auto:

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Die Rallye Dakar 2016 ist im Gange - LAOLA1 mit den besten Bildern der Wüstenrallye: Bild 1 von 53
Die Dakar 2016 wird gleich zu Beginn von einem Unfall überschattet - Guo Meiling kommt mit ihrem Mini Cooper im Prolog von der Straße ab und rast in eine Zuschauergruppe. Bild 2 von 53
Dabei werden 13 Fans verletzt. Immer wieder macht die Wüstenrallye auch durch Unglücke von sich reden, beinahe 70 Tote forderte das schwerste Offroad-Abenteuer der Welt in seiner gut 40-jährigen Geschichte bereits. Bild 3 von 53
In der Kategorie Auto ist der Niederländer Bernhard Ten Brinke im Prolog der Schnellste, bei den Motorrädern hat der Spanier Joan Barreda (Honda) die Nase vorne. Bild 4 von 53
"Es war cool, endlich wieder ein bisschen in den Rallye-Rhythmus zu kommen", ist der Salzburger Matthias Walkner mit Rang 15 zufrieden. "Es freut mich, dass es jetzt endlich losgegangen ist. Die etwas mehr als zehn Kilometer beim Prolog habe ich dosiert und versucht, keine Fehler zu machen." Bild 5 von 53
Ursprünglich sollten bei der 38. Ausgabe der Rallye Dakar 13 Teilstücke samt 9.000 Kilometern durch Argentinien und Bolivien bis nach Rosario absolviert werden. Doch... Bild 6 von 53
... gleich die erste Etappe von Rosario nach Villa Carlos Paz muss aufgrund der starken Regenfälle abgesagt werden, da keine Rettungshubschrauber hätten aufsteigen können. Bild 7 von 53
Auf der Verbindungsetappe von Rosario über 632 km nach Villa Carlos Paz kommt Walkner zu Sturz und zieht sich Prellungen an Ellenbogen, Oberschenkel und Hüfte zu. "Schmerzen sind zwar da, aber er glaubt, dass diese ihn in den nächsten Tagen nicht weiter behindern werden", gibt KTM-Motorsportberater Heinz Kinigadner aber Entwarnung. Bild 8 von 53
Auf der Gegenfahrbahn hatte ein durch eine Wasserpfütze fahrender LKW den KTM-Profi voll angespritzt. "Er konnte sich zwar gerade noch auf dem Motorrad halten, als er wieder was sehen konnte, musste er aber einer Betonsäule ausweichen und das Bike bei rund 70 km/h hinlegen. Er ist dann auf dem Asphalt dahingeschlittert", schildert Sportmanager Kinigadner die Situation. Bild 9 von 53
Da die starken Regenfälle auch am Montag nicht nachlassen, muss die zweite Etappe in Argentinien von Villa Carlos Paz über rund 800 Kilometer nach Termas de Rio Hondo verkürzt werden. Bild 10 von 53
Bei den Motorrädern werden nur 354 der geplanten 450 Sonderprüfungs-Kilometer ausgetragen, bei den Autos 387 anstelle von 510. Bild 11 von 53
Auf dem verkürzten Teilstück gelingt es Walkner, sich in der Gesamtwertung der Motorädern auf Rang fünf nach vorne zu arbeiten. Beim Sieg seines Markenkollegens Toby Price wird er mit zwei Minuten Rückstand auch Tages-Fünfter. Bild 12 von 53
WRC-Legende Sebastien Loeb hingegen gelingt bei den Autos gleich auf der ersten, ausgetragenen Etappe die Sensation: Der Dakar-Neuling gewinnt die 2. Etappe vor Stephane Peterhansel. Bild 13 von 53
Auch die dritte, ebenfalls verkürzte, Etappe von Rio Hondo nach Jujuy, geht an Sebastien Loeb. Er siegt vor Sainz und Al-Attiyah und bleibt Gesamtführender. Bild 14 von 53
Bei den Motorrädern siegt auf der dritten Etappe der Argentiniers Kevin Benavides am grünen Tisch. Bild 15 von 53
Der ursprüngliche Sieger, Joan Barreda aus Spanien, bekommt eine Strafminute aufgerbrummt und wird damit nur als Tagesfünfter gewertet. Neuer Leader ist der Slowake Stefan Svitko. Bild 16 von 53
Matthias Walkner belegt bei den Motorädern Rang 10 und belegt damit Rang sechs in der Gesamtwertung. Zuvor war er aufgrund einer Strafminute für Svitko auf Rang vier vorgerutscht. Zwar büßt er in der Gesamtwertung zwei Ränge ein, macht aber auf den Führenden 27 Sekunden gut und liegt nur noch 1:33 Minuten zurück, ehe am Mittwoch erstmals auch richtiges Navigieren gefragt ist. Bild 17 von 53
"Beim Tankstopp habe ich auf die Zeiten der Anderen geschaut und gemerkt, dass ich zwei bis drei Minuten hinten sein müsste und dann versucht, diesen Abstand zu halten, um morgen nicht von ganz vorne starten zu müssen. Es erwartet uns nämlich eine ziemlich lange Etappe mit über 400 Kilometer und sehr schwieriger Navigation. Die Top 6 sind innerhalb von nur zwei Minuten, jetzt geht es richtig los", freut sich Walkner. Bild 18 von 53
Die vierte Etappe geht an Stephane Peterhansel. Der französische, elffache Dakar-Sieger setzt sich auf der ersten von zwei Marathon-Etappen mit nur elf Sekunden vor Carlos Sainz sowie 25 vor Gesamtleader Sebastien Loeb durch. Bild 19 von 53
Matthias Walkner belegt beim Sieg des Portugiesen Goncalves, der auch die Gesamtführung übernimmt, Rang 14: "Ich habe heute etwas mehr Zeit verloren als geplant. Das Niveau ist aber mittlerweile schon so hoch, dass, wenn du über 400 Kilometer mit nur 97 Prozent fährst, schon etwas Rückstand aufreißt". Bild 20 von 53
Dabei hatte der 29-Jährige auf einer langen Geraden mit 160 km/h großes Glück, als vor ihm zwei Lamas auf die Strecke liefen. Der KTM-Pilot überstand die Gefahr allerdings unversehrt. Bild 21 von 53

Auf der 5. Etappe von Jujuy in Argentinien nach Uyuni in Bolivien kann sich Walkner im Gesamtklassement einen Rang nach vorne auf Platz fünf schieben. Der Österreicher belegt 2:40 Minuten hinter Sieger Toby Price aus Australien bei den Motorrädern Rang vier. Gesamt führt weiterhin der portugiesische Honda-Fahrer Paulo Goncalves, der diesmal mit acht Minuten Rückstand nur den zwölften Tagesrang belegt.

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"Ich bin so schnell gefahren wie es ging und habe gleich einen guten Rhythmus gefunden. Nach zwei, drei kleine Missgeschicken mit der Navigation habe ich schnell wieder auf den richtigen Weg zurück gefunden, jedoch sicher dabei rund drei Minuten an Zeit verloren. Der vierte Platz ist für morgen eine super Ausgangssituation, ich bin ziemlich happy mit dem Tag heute und es darf ruhig so weiter gehen", ist der Salzburger mit seiner Leistung zufrieden. Bild 23 von 53
Indes feiert Sebastien Loeb bei den Autos den dritten Etappensieg, der Franzose setzt sich vor Sainz (ESP/+22 Sek.) sowie Peterhansel (FRA/+3 Min.) durch und hat Gesamt auf Letzteren bereits 7 Minuten Vorsprung. Bild 24 von 53
Auf der 6. Etappe kommt Walkner trotz anfänglicher Schwierigkeiten als Zweiter hinter Markenkollegen Price ins Ziel. In der Gesamtwertung verbessert er sich damit auf den dritten Platz, 2:50 Minuten hinter dem Gesamtführenden Goncalves. Bild 25 von 53
Bei den Autos übernimmt Peterhansel durch einen Etappensieg die Gesamtführung von Sebastien Loeb, der sich auch dem sechsten Teilstück rund um Uyuni mit dem vieren Platz begnügen muss. Bild 26 von 53
Die 7. Etappe wird von einem Todesfall überschattet. Der Franzose Lionel Baud erfasst bei einem Ausritt einen 63-jährigen Zuschauer folgenschwer. Sportlich reicht Sebastien Loeb ein zweiter Platz hinter Tagessieger Carlos Sainz um die Gesamtführung von Stephane Peterhansel zu übernehmen. Bild 27 von 53
Für Walkner hingegen ist die Dakar vorzeitig beendet: Er kommt nach etwa 15 km zu Sturz und zieht sich einen Oberschenkelbruch zu. Der kurz nach ihm an der Unfallstelle vorbeikommende Goncalves stoppte, zündete eine Leuchtrakete und blieb einige Minuten bei dem Salzburger. Bild 28 von 53
Die elf Minuten, die der Iberer dabei verlor, werden ihm nachträglich gutgeschrieben. Walkner muss noch in La Paz operiert werden. Seinen Crash erklärt er damit, dass er von der Sonne geblendet worden sei: "Ein bisschen verantwortlungslos finde ich es schon vom Veranstalter, dass sie uns um sechs Uhr in der Früh starten lassen - genau zum Sonnenaufgang." Bild 29 von 53
Auf der achten Etappe setzt sich Nasser Al-Attiyah durch. Über 393 Kilometer setzt sich der Katari um nur 12 Sekunden vor Carlos Sainz durch. Dritter wird Stephane Peterhansel mit 31 Sekunden Rückstand. Bild 30 von 53
Überschattet wird Etappe 8 vom Unfall von Sébastien Loeb. Der Franzose ist nach dem Überschlag wohlauf, seine Siegschancen sind aber endgültig dahin. Bild 31 von 53
Bei den Bikes liefert der Australier Toby Price eine beeindruckende Vorstellung ab, gewinnt die Etappe mit über fünf Minuten Vorsprung und setzt sich auch im Gesamtklassement an die Spitze. Bild 32 von 53
Die neunte Etappe bringt einen Führungswechsel bei den Autos! Carlos Sainz liefert eine ganz starke Performance ab und verweist Stephane Peterhansel auf Rang zwei. Bild 33 von 53
Die Bike-Wertung wird weiterhin von Toby Price dominiert. Der Australier ist erneut nicht zu schlagen und liegt bereits über 20 Minuten voran. Bild 34 von 53
Die zehnte Etappe der Rallye Dakar trägt zu Recht den Namen Königsetappe. Stephane Peterhansel setzt sich trotz großer Probleme durch und übernimmt die Gesamtführung, da Carlos Sainz mit einem Getriebeschaden aufgeben muss. Bild 35 von 53
Toby Price bleibt bei den Bikes Gesamt-Führender, belegt auf der zehnten Etappe Platz drei. Der Tagessieg geht an den Slowaken Stefan Svitko. Bild 36 von 53

Der Tagessieg auf der 11. Etappe geht an Nasser Al-Attiyah. Der Katarer setzt sich auf den rund 700 Kilometern von La Rija nach San Juan mit 5:52 Minuten Vorsprung auf Sebastien Loeb durch. Dritter wird Mikko Hirvonen (+7:01 Minuten), gefolgt von Stephane Peterhansel (+8:05 Minuten). Gesamt bleibt Petrhansel weiter vor Al-Attiyah (+51:55 Minuten) in Front.

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Bei den Motorrädern gewinnt Antoine Meo die Etappe und komplettiert damit gesamt eine KTM-Dreifachführung. Toby Price hält 35:23 Minuten Vorsprung auf Stefan Svitko und 43:46 Minuten auf Meo. Nachdem die Top-Piloten bereits im Ziel sind, bricht die Rennleitung die Etappe beim zweiten Checkpoint ab, da die extreme Hitze ein Sicherheitsrisiko für die Privatfahrer darstellt.

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Mikko Hirvonen gelingt auf dem 12. Teilstück sein erster Etappensieg. Der Finne setzt sich auf den 481 gezeiteten Kilometern von San Juan nach Villa Carlos Paz nur neun Sekunden vor Nasser Al-Attiyah durch. Stephane Peterhansel verwaltet seine Gesamtführung und fährt vor dem Schlusstag seinem insgesamt 12. Dakar-Sieg entgegen.

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Bei den Motorrädern geht die Etappe an Helder Rodrigues, der sich vor Gesamt-Leader Toby Price (+7:32 Minuten) behauptet. Auch Price nimmt mit 37:39 Minuten Vorsprung auf Stefan Svitko einen komfortablen Vorsprung mit in den Finaltag. Bild 40 von 53
Die besten Bilder der Dakar 2016: Bild 41 von 53
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