Zwei Wochen nach den anderen Spitzenteams hat am Dienstag auch Mercedes seinen neuen Boliden für die Formel-1-Saison 2012 präsentiert.
Die deutschen Piloten Nico Rosberg und Michael Schumacher präsentierten den W03 in der Früh vor den Testfahrten auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona.
Der neue Silberpfeil weist wie erwartet einen signifikanten Höcker an der Schnauze auf, der an den Schnabel eines Schnabeltiers erinnert.
"Ist gewöhnungsbedürftig"
Damit folgt Mercedes den Bauweisen von Ferrari und dem Weltmeister-Team Red Bull, das an seinem RB8 allerdings am Höcker auch Lufteinlässe implementiert hat.
Lediglich McLaren hat auf eine geschwungene Bauweise der Frontpartie gesetzt.
"Das markante Design der Fahrzeugnase, die sicherlich gewöhnungsbedürftig ist, ist eine elegante Interpretation des aktuellen Reglements und in Sachen Detail- und Entwicklungsgrad ein deutlicher Fortschritt gegenüber dem Vorgänger", meinte Mercedes-Teamchef Ross Brawn.
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Weiterentwicklung eines "mutigen Konzepts"
Mercedes hatte im Vorjahr nicht einen einzigen Podestplatz erzielt und sich nach Platz vier in der Konstrukteurs-WM früh auf die Entwicklungen für 2012 konzentriert.
"Unser letztjähriger Entwurf war sehr mutig und obwohl die radikaleren Elemente nicht immer die erhofften Resultate gebracht haben, waren die gesammelten Erfahrungen wertvoll für das Konzept unseres 2012er-Autos", betonte Brawn.
"Wir sind bereit, den nächsten Schritt auf der Rennstrecke zu schaffen."
Erster Sieg ist das Ziel
Ein Sieg wäre im dritten Jahr nach der Übernahme von Brawn GP das große Ziel. Im Vorjahr hatte Rosberg die WM unmittelbar vor Rekordweltmeister Schumacher, der ins letzte Jahr seines Vertrages geht, auf Rang sieben beendet.
"Es wird interessant zu sehen, wo wir in den nächsten Wochen stehen werden", erklärte Rosberg. "Wir hatten einen guten Start ins Testprogramm."
Das begann in der Vorwoche mit Filmaufnahmen in Silverstone und am Sonntag mit einem privaten Test in Barcelona.
Spezieller Moment für Schumacher
Die ersten offiziellen, gezeiteten Testfahrten bestritt am Dienstag Schumacher.
"Ich habe ja schon einige Rollouts und Vorstellungen neuer Autos hinter mir", erinnerte der 43-Jährige. "Aber selbst nach all den Jahren fühlt sich das immer noch besonders an. Tage wie dieser sind irgendwie spezielle Momente, voller Hoffnung und Vorfreude."
Der siebenfache Weltmeister war im Vorjahr in Kanada einmal Vierter geworden und hatte gegen Saisonende mit drei fünften Plätzen aufstrebende Form gezeigt.
"Heiß auf neue Kämpfe"
Die ersten Erfahrungen mit dem W03 seien positiv gewesen. "Wir werden von nun an intensiv daran arbeiten, ihn zu einem wettbewerbsfähigen Rennauto zu entwickeln", versprach Schumacher, der noch immer voller Tatendrang strotzt.
"Ich bin heiß auf neue Kämpfe. Ich freue mich tierisch auf die neue Saison und kann es jetzt kaum mehr erwarten, dass es wieder los geht." Die WM beginnt am 18. März in Melbourne. Bis dahin hat Mercedes acht Testtage zur Verfügung.
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22 |






















































































