- DTM
Mit einem Start-Ziel-Sieg hat Martin Tomczyk im vergangenen Jahr bei der Rückkehr der DTM auf den wiedereröffneten Ring in Spielberg triumphiert.
Heuer kommt der 30-jährige Deutsche als DTM-Meister, aber in einem anderen Auto zurück, um beim Saisonhöhepunkt auf dem Red Bull Ring seinen Titel zu verteidigen.
Rund 50.000 Motorsportfans werden von 1. bis 3 Juni an der Strecke erwartet.
Wechsel zu BMW
Die Voraussetzungen haben sich für Tomczyk grundlegend geändert. Nach elf Jahren in einem Audi ist der Rosenheimer im Winter zu BMW gewechselt.
"Es war der perfekte Moment, eine neue Herausforderung anzunehmen", erklärte Tomczyk am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Schladming im Rahmen der Tagung von Sports Media Austria, der Vereinigung der österreichischen Sportjournalisten.
Anschluss geschafft
BMW ist in dieser Saison neu in die DTM eingestiegen und hat aus dem Zweikampf Audi-Mercedes einen Dreikampf gemacht.
Das Reglement wurde weitgehend verändert: Nachtanken ist verboten, dafür sind zwei Reifenwechsel Pflicht, viele Elemente sind Einheitsteile.
Die Bayern haben wohl auch deshalb den Anschluss an Audi und Mercedes schnell geschafft.
Bereits im zweiten Rennen am vergangenen Wochenende am Lausitzring triumphierte mit Bruno Spengler ein BMW-Fahrer.
"Der Sieg ist grandios"
"Es ist ein Nachholbedarf da, aber wir nähern uns mit Riesenschritten. Es ist eine Überraschung, dass wir von Anfang an so konkurrenzfähig sind. Gehofft haben wir es, aber nicht darüber gesprochen. Der Sieg ist grandios", sagte Tomczyk.
Geholfen hat BMW aber wohl auch die Erfahrung der beiden besten Piloten des Vorjahres mit Champion Tomczyk und Vizemeister Spengler (bisher Mercedes).
Tomczyk ist vor dem dritten von zehn Saisonrennen am kommenden Wochenende in Brands Hatch (GBR) noch ohne Sieg. Die Titelverteidigung hat er aber längst noch nicht aufgegeben.
Spannung erwartet
"Wenn man die Nummer eins auf dem Auto hat, will man die so gut wie möglich verteidigen. Acht Rennen sind noch vor uns", gab sich der Deutsche angriffslustig.
Auf Brands Hatch folgt der Red Bull Ring, auf dem für packende Duelle gesorgt sein soll.
Das DTM-Feld ist eng zusammen, das gesamte Feld liegt bei den Rundenzeiten nicht mehr als eine Sekunde auseinander.
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