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Bild: getty

Real gastiert beim Barca-Bezwinger

Wien, 04.02.2012, 12:15 Uhr
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Am schönsten ist es immer noch zu Hause.

Dieser alten Weisheit kann Real Madrid in den nächsten Wochen Folge leisten.

Zumindest, was weite Auswärtsreisen in „La Liga“ betrifft.

Anstatt in den Süden Andalusiens oder den Norden des Baskenlandes zu fliegen, können die „Königlichen“ ihre nächsten fünf Meisterschaftsspiele nämlich in der Region Madrid bestreiten.

Der Auftakt erfolgt am Samstag, um 20:00 Uhr, beim FC Getafe (LIVE auf LAOLA1.tv).

Keine Reisestrapazen

Nach dem Spiel im Vorort der spanischen Hauptstadt warten drei Heimspiele, die nur von dem Auftritt bei Rayo Vallecano unterbrochen werden.

Reisestrapazen als mögliche Ausrede kann das „Weiße Ballett“ also kaum geltend machen.

Dass die nächsten Wochen dennoch nicht zum Selbstläufer werden, beweist das Gastspiel im Coliseum Alfonso Perez zu Getafe.

Beeindruckende Getafe-Bilanz

Der Vorort-Verein kann vor dem „Spiel des Jahres“ auf eine stolze Bilanz zurückblicken. Seit sechs Liga-Partien ist man ungeschlagen und hat dabei 14 von 18 möglichen Punkten geholt.

In der Tabelle liegt das Team von Trainer Luis Garcia Plaza mittlerweile auf dem neunten Platz, mit nur vier Zählern Rückstand auf den heiß umkämpften Champions-League-Quali-Platz.

„Getafe ist im Aufschwung und spielte zuletzt sehr gut. Hoffen wir, dass es auch am Wochenende so sein wird“, wird Garcia Plaza in der „Marca“ zitiert, wohl wissend, dass „Real das Team ist, das im Moment am besten in Form ist.“

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Wie gegen den FC Barcelona

Wenn der Tabellenführer in Getafe antritt, treffen Ronaldo, Özil und Co. zudem auf den Verein, der als einziger das geschafft hat, was Real seit Monaten versucht – Barcelona zu schlagen.

Am 26. November des vergangenen Jahres fügten die „Azulones“ dem amtierenden Meister die einzige Niederlage in der laufenden Spielzeit zu.

Spielort des viel beachteten 1:0-Erfolgs am 14. Spieltag war dasselbe Stadion, das nun die Mannen von Jose Mourinho aufsuchen. Viel mehr haben die beiden Spiele aber nicht gemeinsam.

„Auch wenn wir gegen Barca 0:4 untergegangen wären, hätten wir jetzt gegen Real dieselben Chancen. Das sind unterschiedliche Spiele“, weiß der Getafe-Coach, der davor drei Jahre UD Levante betreut hat.

Ein Kind Atleticos

Mit dem Klub aus Valencia feierte Garcia Plaza 2010 den Wiederaufstieg in die Primera Division und qualifizierte sich so für höhere Aufgaben.

Der 39-Jährige ist ein Vertreter der neuen Trainer-Generation, die auf keine großen Erfolge als Aktiver zurückblicken können.

Yeclano, Rayo Vallecano B, Talavera und Benidorm sind nicht unbedingt die prestigeträchtigsten Stationen einer Kicker-Karriere, die bis zum Jahr 2000 anhielt.

Umso interessanter ist da schon die Tatsache, dass der geborene Madrilene in der Jugendabteilung von Atletico Madrid ausgebildet wurde.

Man muss kein Experte sein, um zu wissen, dass ein Sieg gegen Real einen besonderen Stellenwert einnehmen würde.


Christian Eberle

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