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Bild: getty

"Er hat gut nach hinten gearbeitet"

Wien, 06.02.2012, 11:12 Uhr
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Nicht einmal eine ganze Woche Training hatte Zlatko Junuzovic intus, als er am Sonntag sein Debüt für Werder gab.

Dennoch stellte Trainer Thomas Schaaf den Neo-Legionär in Freiburg in die Bremer Startelf.

Und es klappte ziemlich gut. „Darauf bin ich stolz“, sagt der 24-Jährige auf der Vereins-Homepage.

Assist und lauffreudigster Spieler

Das darf er auch sein. Denn immerhin lieferte der Mittelfeldspieler mit einer präzisen Flanke auf Claudio Pizarro die Vorarbeit zum 1:0.

Darüberhinaus verlieh der „kicker“ dem Ex-Austrianer mit der Durschnittsnote 3 die beste aller Bremer Mittelfeldspieler. Zudem war „Zladdi“ laut offizieller Bundesliga-Seite mit 13,22 Kilometern der lauffreudigste Akteur auf dem Feld.

Schaaf zufrieden

„Er hat das aufgezeigt, was man im Vorfeld von ihm erwarten konnte“, beurteilte Schaaf die Leistung seines Neuzugangs gewohnt trocken.

Auch Junuzovic verfällt nach dem geglückten Debüt keineswegs in Euphorie: „Das ist ein positives Erlebnis für mich, aber ich bin noch nicht an meine Leistungsgrenze angekommen.“

Die Raute behagt Junuzovic

„Ich bin erst seit einer Woche im Training. Es ist deshalb klar, dass ich in den nächsten Tagen und Wochen noch besser reinkommen werde und sich das Zusammenspiel noch weiter verbessern wird.“

90 Minuten Vollgas, total intensiv und aggressiv
Zlatko Junuzovic

Seine neue Position, die rechte Seite der Mittelfeld-Raute, behagt ihm: „Hier ist alles neu für mich, auch die Raute. Aber dieses Spielsystem bietet viele Möglichkeiten – man kann die Positionen wechseln und ist daher sehr variabel. Die Feinabstimmung fehlte aber noch.“

Fritz beeindruckt

Sein Hintermann, Clemens Fritz, war jedenfalls beeindruckt: „Es war ein sehr gelungener Einstand. Zlatko hat sich vorne agil präsentiert. Wir haben auf einer Seite gespielt, er hat gut nach hinten gearbeitet.“

„Überrascht hat es mich allerdings nicht, denn er hat bereits unter der Woche angedeutet, alles für den Verein geben zu wollen. Schade, dass der gute Einstand nicht mit drei Punkten gekrönt wurde“, so der Kapitän.

Der Wermutstropfen

Auch Junuzovic war nicht überrascht, nämlich vom Niveau der deutschen Liga. Dort werde so gespielt, wie er sich das vorgestellt habe: „90 Minuten Vollgas, total intensiv und aggressiv.“

Alles in allem also eine gelungene Premiere. Wenngleich sie nicht perfekt war. Auch nicht vom Ergebnis her. „Dass wir nicht gewonnen haben, ist etwas bitter“, ärgert sich der 16-fache ÖFB-Teamspieler.

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