Der Champions-League-Triumph von Chelsea kostet den Liga-Rivalen Tottenham Hotspur den Platz in der kommenden Saison der Königsklasse.
Die Spurs wären durch Platz vier in der Premier League eigentlich für die Champions League 2012/13 qualifiziert gewesen, während Chelsea als Sechster das Ticket verpasst hatte.
Doch gemäß der Richtlinien der Europäischen Fußball-Union (UEFA) ist der Champions-League-Sieger automatisch für die Gruppenphase gesetzt. Weil maximal vier Starter aus einem Land erlaubt sind, muss Tottenham in die Europa League weichen.
Neuregelung 2005
Die UEFA hat diese Regelung 2005 nach dem Finalsieg von Liverpool angepasst. Damals wurden die "Reds" in der Liga nur Fünfter, triumphierten aber im Endspiel der Königsklasse gegen den AC Milan.
So durften in der Saison darauf fünf englische Vereine in der Champions League antreten. Diesen Fall schloss die UEFA daraufhin für die Zukunft aus.
Neben Tottenham sind noch vier andere Vereine vom Chelsea-Erfolg betroffen.
Bitter für Anderlecht und Dragovic
Der belgische Meister RSC Anderlecht hätte bei einem Sieg der Bayern einen Platz in der Gruppenphase sicher gehabt, nun muss der Club in die letzte Qualifikationsrunde (Play-off).
Der Schweizer Meister FC Basel mit dem österreichischen Teamverteidiger Aleksandar Dragovic muss nun bereits in der dritten von vier Qualifikationsrunden einsteigen.
Die Meister von Malta und Nordirland, La Valletta und Linfield Belfast, sind bereits in der ersten Qualifikationsrunde gefordert und nicht erst in Runde zwei.
Community
Neuer Kommentar
Um einen Kommentar schreiben zu können, musst du eingeloggt sein!
Neuer Kommentar
Um einen Kommentar schreiben zu können, musst du hier deine Daten vervollständigen!
Lust auf mehr Diskussion? Besuche das LAOLA1-Forum.
Rechtliche Hinweise:
Die Kommentare der User geben nicht notwendigerweise die Meinung der LAOLA1-Redaktion wieder. LAOLA1 behält sich vor, ohne Angabe von Gründen Kommentare zu löschen, insbesondere wenn diese straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen von LAOLA1 zuwiderlaufen. Wir verweisen in diesem Zusammenhang insbesondere auf unsere Nutzungsbedingungen. Der User kann in solchen Fällen auch keinerlei Ansprüche geltend machen. Weiters behält sich die LAOLA1 Multimedia GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.







Zieh das Icon in die Taskleiste und komm mit nur einem Klick auf LAOLA1.at!