- Bundesliga
Den bisherigen Überraschungsteams der Bundesliga ist der Auftakt ins Frühjahr gründlich misslungen.
Die SV Ried musste am Samstag mit dem 1:4 in Mattersburg bereits die zweite Niederlage im Jahr 2012 hinnehmen.
Die Admira startete mit einwöchiger Verspätung mit einem 1:2 in Innsbruck und ist bereits acht Ligapartien sieglos.
"Das ist nicht mein Fall"
"Der Start ins Frühjahr ist eindeutig missglückt. Der große Schritt nach vorne, den wir machen wollten, ist misslungen", sagte Paul Gludovatz.
Besonders geschmerzt dürfte den Ried-Trainer das Ausmaß der Niederlage haben. Denn im 128. Liga-Match in der Ära Gludovatz mussten die Oberösterreicher erstmals vier Gegentore hinnehmen.
"Vier Gegentreffer für einen, der gerne zumacht, das ist nicht mein Fall", bemerkte der Burgenländer, für den es an der Überlegenheit der kampfstarken Burgenländer nichts zu rütteln gab.
"Haben die richtige Reaktion gezeigt"
"Das war eine verdiente, klare Niederlage. Unsere Schwächen in den Zweikämpfen waren eindeutig." Dennoch trennen die Rieder nur zwei Punkte von Platz eins.
Mattersburg-Trainer Franz Lederer war nach dem erst vierten Sieg in den jüngsten 25 Runden hoch zufrieden: "Wir haben die richtige Reaktion gezeigt und auch spielerisch ein Ausrufezeichen gesetzt. Es hat jeder das gespielt, was er kann."
Der Vorsprung auf Schlusslicht Kapfenberg wurde auf zehn Punkte ausgebaut, allerdings haben die Steirer zwei Spiele weniger ausgetragen.
Innsbruck zittert wieder
Innsbruck zwang erstmals in dieser Saison die Admira in die Knie. "Aber auch diesmal mussten wir wieder zittern", meinte Wacker-Trainer Walter Kogler.
Denn in dieser Saison hatte man gegen die Admira auch schon davor zweimal wie der sichere Sieger ausgesehen: Am Tivoli wurde aus einem möglichen 2:1-Sieg in der 94. Minute noch ein 2:2, in der Südstadt verspielten die Tiroler eine 2:1-Führung in der 89. und 92. Minute und verloren 2:3.
Diesmal führte man scheinbar souverän 2:0, ehe es durch ein Gegentor in der 86. Minute noch einmal spannend wurde.
Kühbauer ist es "wurscht"
"Es war ganz wichtig, mit drei Punkten ins Frühjahr zu starten. Nach hinten wurde der Polster schön ausgebaut, wir können uns jetzt nach vorne orientieren", sagte Kogler.
Nur noch ein Zähler fehlt den Tirolern auf die Admira. "Das ist wurscht, weil weder Innsbruck noch wir Meister werden", wollte Kühbauer nicht rechnen.
Was seiner Mannschaft derzeit fehlt, weiß Kühbauer: "Daran werden wir auch in dieser Woche im Training ansetzen."
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