Im U17-Team ist Christoph Knasmüller eine fixe Größe, bei den Bayern noch nicht
München – Der Traum vom FC Bayern. Für Christoph Knasmüllner hat er sich Anfang Mai erfüllt.
Von der Stronach-Akademie in Hollabrunn an die Säbener Straße in München.
„Mich hat nichts anderes interessiert!"
"Ich wollte eigentlich schon früher zum FC Bayern wechseln, aber damals ist es noch nicht gegangen“, so der 16-jährige im Gespräch mit LAOLA1.
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"Bin sofort genommen worden"
Eine Rückenverletzung machte dem Stürmer einen Strich durch die Rechnung. Mit eisernem Willen und dem Ziel Deutschland vor Augen kämpfte sich Knasmüllner aber zurück.
Auch und vor allem in die Notizblöcke der internationalen Scouts.
Bei einem Nachwuchsturnier gab ein Talentefischer aus der Weißwurst-Metropole dem Vater seine Visitenkarte.
„Die Bayern haben mich zu einem Probetraining eingeladen. Ich bin hingefahren und sofort genommen worden“, erinnert sich Knasmüllner.
Hollabrunn ist Geschichte
„Deutschland war immer mein Ziel, jetzt habe ich es geschafft!“ Seit Mitte Juli spielt der Angreifer gemeinsam mit David Alaba (Hier geht’s zum LAOLA1-Interview) im FCB-Dress.
„Die Vorbereitung war anstrengend, aber das ist immer so, egal ob in München oder in Hollabrunn“, kann der U17-Teamspieler keinen Unterschied ausmachen.
Ein Verbleib in der Stronach-Akademie war nach dem Bayern-Offert dennoch nie ein Thema. „So eine Chance lässt man nicht aus!“
Vorbild Cristiano Ronaldo
Die Automatismen des Fußballs wollen es so, dass ein Talent das vom FC Bayern geholt wird, unter besonderer Beobachtung steht.
Unter Druck setzen lässt sich der 16-Jährige von der gesteigerten Erwartung nicht. „Ich gehe es locker an, weiß, dass ich es schaffen und mich durchsetzen kann.“
Als Vorbild hat sich Knasmüllner niemand Geringeren als Cristiano Ronaldo ausgesucht.
„Er hat das gewisse Etwas, das den meisten anderen Spielern abgeht. Mir taugt sein Zug zum Tor, seine Stärke im Eins-gegen-Eins. Leider gibt es viel zu wenig Spieler wie ihn, die etwas riskieren!“
U-Bahn statt Bentley
Während der ManU-Millionär in einer Villa mit acht Schlaf- und vier Badezimmern wohnt, tut es für Knasmüllner noch ein Einzelzimmer im Internat.
Statt auf Bentley und Ferrari fährt der 16-Jährige auf die Münchner U-Bahn ab. „München ist eine super Stadt, viel besser als Hollabrunn. Vom Internat bist du in zehn Minuten im Zentrum!“
Dass mit David Alaba ein bekanntes Gesicht aus gemeinsamen Akademie-Tagen ebenfalls in München ist, machte es von Anfang an leichter.
„Wir sind viel gemeinsam unterwegs, verbringen viel Zeit miteinander.“ Und vielleicht in ein paar Jahren auch in der Kampfmannschaft...